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Cboe bringt erstmals regulierte Bitcoin- und Ether-Perpetual-Futures in die USA – Ein Meilenstein für institutionelle Investoren

Cboe bringt erstmals regulierte Bitcoin- und Ether-Perpetual-Futures in die USA – Ein Meilenstein für institutionelle Investoren

Author:
B1tM1ner
Published:
2025-11-17 20:17:02
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Ab sofort bietet die Börse als erste regulierte Plattform in den USA Perpetual-Futures auf Bitcoin und Ether an. Diese innovativen Derivate kombinieren die Vorteile klassischer Futures mit der Flexibilität von Perpetual-Swaps – und das unter strenger Aufsicht der CFTC. Für institutionelle Anleger eröffnet sich damit eine neue Ära der risikoadjustierten Krypto-Exposition.

Was macht diese neuen Futures so besonders?

Anders als herkömmliche Futures mit festem Verfalldatum laufen die neuen "Continuous Futures" von Cboe ganze 10 Jahre. Täglich erfolgt eine marktgerechte Cash-Anpassung, ähnlich dem Funding-Mechanismus bei Perpetual-Swaps auf Plattformen wie BTCC. "Damit eliminieren wir das Roll-Risiko bei Fälligkeiten, das viele institutionelle Portfolios belastet", erklärt Rob Hocking, Derivative-Chef bei Cboe, im Gespräch mit TradingView-Daten in der Hand.

Warum ist das ein Game-Changer für den US-Markt?

Bisher mussten US-Investoren für Perpetual-Produkte auf Offshore-Börsen ausweichen – mit allen regulatorischen Grauzonen. Die Cboe-Lösung vereint nun drei kritische Vorteile:

  1. Volle CFTC-Regulierung mit transparenten Marginanforderungen
  2. Zentrales Clearing über Cboe selbst
  3. 23-Stunden-Handel von Sonntagabend bis Freitagnachmittag (ET)
Laut CoinMarketCap-Volumendaten machen Perpetuals über 70% des Krypto-Derivatehandels aus. "Endlich bekommen institutionelle Player ein Tool, das globale Standards mit US-Compliance verbindet", kommentiert Anne-Claire Maurice von Kaiko.

Wie funktioniert die Preisbildung konkret?

Die Futures tracken die Echtzeit-Indizes von Cboe Kaiko. Das tägliche Funding-Update orientiert sich am Spread zwischen Future- und Spotpreis – ein bewährtes Modell, das nun erstmals unter US-Aufsicht läuft. Interessant: Die Produkte sind cross-marginierbar mit den bestehenden Bitcoin- (FBT) und Ether-Futures (FET) der Börse. "Das schafft Effizienzvorteile bei Hedge-Strategien", so ein BTCC-Analyst unter Verweis auf Backtesting-Daten.

Wer profitiert am meisten von diesem Angebot?

Primär drei Anlegergruppen:

  • Institutionelle Allokationen: Pensionsfonds und Family Offices erhalten langfristige Exposure-Möglichkeiten
  • Market Maker: Profitieren von arbitragefreundlicher Struktur
  • Volatilitäts-Trader: Nutzen die 23-Stunden-Handelszeiten für globale Events
Besonders spannend: Die Produkte könnten als Collateral für ETF-Emittenten dienen – ein Aspekt, der nach dem Bitcoin-ETF-Boom 2024 an Relevanz gewinnt.

Welche Schulungsangebote gibt es?

Der Cboe Options Institute bietet am 17. Dezember 2025 und 13. Januar 2026 öffentliche Trainings an. Themen reichen von:

ModulInhalt
Contract-SpezifikationenGröße, Tick-Wert, Limits
Funding-BerechnungFormel, Zeitpunkte, Beispiele
Strategische AnwendungenVon Basis-Trades bis synthetische Longs
Ein Blick in die Kursunterlagen zeigt: Besonderes Augenmerk liegt auf Risikomanagement-Szenarien.

Was bedeutet das für den Krypto-Markt insgesamt?

Diese Entwicklung markiert einen Reifeprozess. Während Perpetuals früher als "Wild West"-Produkte galten, werden sie nun salonfähig gemacht. Die Cboe-Innovation könnte:

  • Liquidität aus Offshore-Märkten zurückholen
  • Neue institutionelle Kapitalströme auslösen
  • Als Blaupause für andere Asset-Klassen dienen
Wie ein Brancheninsider scherzt: "Jetzt fehlt nur noch der erste Perpetual-ETF – aber das ist eine Geschichte für 2026."

Häufige Fragen zu Cboes Perpetual-Futures

Wie unterscheiden sich diese Futures von herkömmlichen Krypto-Futures?

Der Hauptunterschied liegt in der Laufzeit und dem Anpassungsmechanismus. Während normale Futures monatlich auslaufen, haben diese Produkte eine 10-jährige Laufzeit mit täglichen Cash-Settlements, die den Funding-Mechanismus von Perpetual-Swaps nachbilden.

Können Privatanleger diese Futures handeln?

Technisch ja, aber die Produkte richten sich primär an professionelle Investoren. Die Mindestkontraktgrößen und Marginanforderungen sind typischerweise höher als bei Retail-orientierten Offshore-Plattformen.

Wie wirkt sich das Funding auf die Handelsstrategien aus?

Positionsinhaber erhalten oder zahlen täglich einen Funding-Betrag basierend auf der Differenz zwischen Future- und Spotpreis. Dies erfordert eine aktive Kostenkalkulation, besonders bei längerfristigen Positionen.

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