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Hyperliquid: Riesiger Short von 160 Millionen Dollar erschüttert den Kryptomarkt – Was steckt dahinter? (Oktober 2025)

Hyperliquid: Riesiger Short von 160 Millionen Dollar erschüttert den Kryptomarkt – Was steckt dahinter? (Oktober 2025)

Author:
B1tM1ner
Published:
2025-10-14 06:14:03
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Ein mysteriöser Großinvestor hat auf der Derivatplattform Hyperliquid einen spektakulären Short-Trade von 160 Millionen Dollar auf Bitcoin platziert – nur Minuten vor Trumps China-Zöllen. Der Trade mit 10x Hebel nutzte perfekt den Marktcrash vom letzten Wochenende aus. Doch wer steckt hinter dieser Wette? Und droht nun eine Kettenreaktion? Eine Analyse der BTCC Research-Abteilung.

Der perfekt getimte Mega-Short

Es war wie im Hollywood-Thriller: Genau eine Minute bevor Ex-Präsident Donald TRUMP am 11. Oktober 2025 neue Strafzölle gegen China ankündigte, platzierte ein unbekannter "Wal" seine letzten Short-Positionen auf Hyperliquid. Die Timing-Präzision ist verblüffend – der letzte Trade erfolgte um 20:49 GMT, Trumps Tweet kam um 20:50 GMT. "Was für ein unglaubliches 'Glück'", kommentierte der bekannte Crypto-Detektiv Coffeezilla sarkastisch auf Twitter.

Laut Daten von TradingView hatte der anonyme Trader bereits vor dem Wochenende über 150 Millionen Dollar Gewinn mit Shorts eingefahren, die den Krypto-Crash vom Freitag perfekt vorwegnahmen. Die neue Position wurde bei etwa 117.370 Dollar pro Bitcoin eröffnet und würde bei 123.500 Dollar liquidiert werden. Mit nur 16 Millionen Dollar Eigenkapital als Margin kontrolliert der Akteur damit ein Exposure von sagenhaften 160 Millionen Dollar.

Bitcoin-Preis-Chart mit Short-Positionen

Gerüchteküche brodelt: Verbindung zu Ex-Börsenchef?

In Crypto-Twitter überschlugen sich die Spekulationen. Onchain-Analysten wie ZachXBT wiesen auf eine mögliche Verbindung zu Garrett Jin hin, dem ehemaligen Chef der umstrittenen Börse BitForex. Ein 40.000 USDT-Transfer zwischen den Wallet-Adressen nährte die Vermutungen. "Die einzige direkte Verbindung ist dieser Transfer, alles andere sind unbewiesene Theorien", dämpfte ZachXBT jedoch die Aufregung.

Interessanterweise wurde genau diese Verbindung bereits vor zwei Tagen von Analyst @emmettgallic aufgedeckt. Die meisten Experten halten die Beweislage für zu dünn – wahrscheinlicher sei, dass es sich um einen Bekannten Jins handelt. In der Krypto-Szene, wo Insiderinformationen legendären Status haben, bleiben solche Spekulationen natürlich trotzdem am Köcheln.

Warum dieser Trade die Mikrostruktur des Marktes verrät

Ein Trade dieser Größenordnung ist nie nur ein Trade – er verändert die Marktdynamik. Wie das BTCC Research-Team analysiert, drückt die Position auf die Funding Rates, verzerrt den Open Interest und kann die Spreads auseinandertreiben, wenn die Liquidität dünn wird. Besonders heikel: Nach den Rekord-Liquidierungen am Wochenende ist die Markttiefe noch immer fragil.

"Jeder massive Orderflow kann jetzt überproportionale Auswirkungen haben", erklärt ein BTCC-Marktstratege. Die Händler achten nun wie gebannt auf drei Dinge: die verfügbare Margin des Short-Sellers, die Distanz zum Liquidationspreis und die Reaktionsgeschwindigkeit bei plötzlichen Preisausschlägen.

Psychologie eines nervösen Marktes

Das Wochenende hat eine unbequeme Wahrheit wieder ins Bewusstsein gerufen, die in Euphoriephasen gerne vergessen wird: Dünne Orderbücher können zu brutalen Korrekturen führen. "Das erklärt die aktuelle Nervosität", so der Analyst. "Die Liquidierungen haben zwar den Hebel reduziert, aber nicht die Erinnerung der Trader gelöscht."

Wenn ein WAL 160 Millionen Dollar gegen den Markt setzt, ziehen viele kleinere Spieler lieber ihre Exposure zurück oder verlagern Teile ins Spot-Markt. Das führt zu diesen holprigen Handelssitzungen, wo die Preisbewegungen mehr von der Orderbuch-Tiefe als von Fundamentaldaten getrieben werden.

Was die Desks jetzt beobachten

Drei Faktoren dominieren aktuell die Trading-Desks:

  1. Die Entwicklung des Open Interest für Bitcoin-Perps – suchen andere Großhändler nun den Anschluss?
  2. Die Differenz zwischen Perpetual- und Spot-Preisen sowie die Funding-Kurve – zeigt sich hier echte Verkaufsdruck oder nur technisches Repositionieren?
  3. Die Distanz des Whales zu seinem Liquidationspunkt – ein Squeeze über 120.000-123.000 Dollar könnte erzwungene Käufe auslösen.

Quelle: CoinMarketCap-Daten zeigen, dass die Open Interest-Werte nach dem Crash noch immer 30% unter den Höchstwerten von Anfang Oktober liegen.

Fazit: Spekulation vs. Fakten

In der Krypto-Welt blühen Verschwörungstheorien, wenn die Zahlen schockieren. Die beobachtbare Realität ist meist profaner: Wir haben sichtbare Positionsdaten eines DEX, einen öffentlichen Makro-Kalender und manchmal mehrdeutige Onchain-Spuren. Die Verbindung zu einem Ex-Börsenchef wurde zwar geteilt, aber von respektierten Stimmen schnell relativiert.

Der klügere Ansatz? Sich an die sichtbaren Fakten halten und nicht jede Datenkrume überinterpretieren. Wie ein alter Börsenhase mal sagte: "Manchmal ist ein genialer Trade einfach nur ein genialer Trade." Auch wenn's schwerfällt, das zu glauben.

Fragen und Antworten zum Hyperliquid-Short

Wer hat den 160-Millionen-Dollar-Short auf Hyperliquid platziert?

Die Identität des Traders ist unbekannt. Es gab Spekulationen über eine Verbindung zu Garrett Jin (Ex-BitForex), aber diese wurden von Analysten wie ZachXBT als zu dünn bewertet.

Warum ist das Timing des Shorts so verdächtig?

Die letzten Short-Positionen wurden genau eine Minute vor Trumps China-Zoll-Ankündigung platziert – ein Zufall, der statistisch unwahrscheinlich erscheint.

Wie wirkt sich der Mega-Short auf den Markt aus?

Große Derivate-Positionen können Funding Rates, Liquidität und Spreads beeinflussen, besonders in einem noch nervösen Marktumfeld nach den jüngsten Liquidierungen.

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