Peter Schiff: Bitcoin-Rekordpreise unterstreichen Schwäche des US-Dollars
Angetrieben durch die boomende Nachfrage von Wall Street und privaten Internetkäufern setzt der Bitcoin-Preis im Juli weiterhin neue Meilensteine. Am Montag stieg der Preis auf einen Rekordwert von 123.000 US-Dollar.
Bitcoin-Preis erreicht neue Höhen
Neben neuen Allzeithochs wurde das tägliche Handelsvolumen von Bitcoin an Börsen überschwemmt, als der durchschnittliche Handelspreis sich auf etwa 117.000 US-Dollar einpendelte.
Die Investition in BTC war äußerst profitabel für Altersvorsorgesparer, Gelegenheitshändler von Altcoins und seriöse Unternehmensinvestoren wie Michael Sayors Strategy Inc. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin in realisierten Gewinnen erreichte in der vergangenen Woche die Marke von einer Billion US-Dollar.
Mit anderen Worten: Der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Bitcoins, basierend auf den Kosten der letzten Transaktion, belief sich im Juli auf schwindelerregende eine Billion US-Dollar.
Peter Schiff verweist auf Dollar-Schwäche
Doch Euro Pacific Capital-Gründer und Chef Peter Schiff zeigte sich von Bitcoins Leistung unbeeindruckt. Er hat sich unter Krypto-Investoren einen Namen gemacht, indem er Internet-Hash-Währungen schlechtredet.
Selbst als der Kongress das Stablecoin-Gesetz namens GENIUS Act verabschiedete, bezeichnete er den Schritt als zynischen Schachzug von Sonderinteressen, um „Bitcoin zu hypen“ und wertlose Token mit Gewinn an die Öffentlichkeit zu verkaufen.
Während die BTC-Preise historische Rekorde verzeichneten, erklärte der ausländische Aktienexperte und Gold-Bug, dass nicht die Stärke von Bitcoin, sondern die Schwäche des Dollars in den neuen Rekordpreisen zum Ausdruck komme.

Sein Argument für diese Theorie ist, dass Bitcoin nur in Dollar Rekorde verzeichnet, „nicht in Euro oder Schweizer Franken“. Er behauptet, dies beweise lediglich, dass der Dollar hinter seinen europäischen Verwandten zurückfalle. Er wies auch auf eine seiner Meinung nach überhitzte Krypto-Spekulationsblase in den USA hin.
Bitcoin-Investoren schätzen, dass der Preis steigt, wenn der Dollar im internationalen Währungsvergleich schwächer wird oder die Fed die Zinsen senkt. Doch Schiff warnt, es handele sich um ein „Ponzi“-Schema, das auf einem Kartenhaus aufgebaut sei.
Übersetzt von ApeC0inZ