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Singapur verhängt Haftstrafen und Geldbußen von 200.000 USD für nicht lizenzierte Kryptofirmen

Singapur verhängt Haftstrafen und Geldbußen von 200.000 USD für nicht lizenzierte Kryptofirmen

Author:
ApeC0inZ
Published:
2025-06-24 12:50:52
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Singapur verhängt Haftstrafen und Geldbußen von 200.000 USD für nicht lizenzierte Kryptofirmen

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat strikte neue Regeln für Kryptounternehmen angekündigt, die Dienstleistungen im Ausland anbieten. Gemäß den neuesten Richtlinien müssen digitale Token-Dienstleister (DTSPs) ihre Auslandsgeschäfte bis zum 30. Juni 2025 einstellen, sofern sie keine offizielle Lizenz besitzen – andernfalls drohen Geldstrafen von bis zu 200.000 USD und Haftstrafen von bis zu drei Jahren.

Strikte Compliance oder harte Strafen

Nach dem Financial Services and Markets Act (FSM Act 2022) müssen alle in Singapur ansässigen Unternehmen – einschließlich Einzelpersonen, Firmen und Partnerschaften –, die digitale Token (DT)-Dienstleistungen für ausländische Nutzer bereitstellen, entweder:

  • Eine DTSP-Lizenz (Digital Token Service Provider) beantragen, oder
  • Ihre Auslandsgeschäfte sofort einstellen

Die Nichteinhaltung dieser neuen Vorgaben führt zu schwerwiegenden Konsequenzen: Geldstrafe von bis zu 250.000 SHD (ca. 200.000 USD) Haftstrafe von bis zu drei Jahren

Wichtige Punkte der MAS-Kryptoregeln

  • Keine Übergangsfrist:
    Bestehende Anbieter erhalten keine Schonfrist oder gestaffelte Lizenzierung. Die Frist ist bindend – 30. Juni 2025.
  • Lizenzbefreiungen:
    Unternehmen, die bereits nach dem Securities and Futures Act, Financial Advisors Act oder Payment Services Act lizenziert sind, sind von der neuen Lizenzpflicht befreit.
  • Strenge AML/CFT-Auflagen:
    Nur Unternehmen mit robusten Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung (AML) und Terrorismusfinanzierungsprävention (CFT) kommen für die neue DTSP-Lizenz infrage.

Hintergrund der Verschärfung

Die MAS will regulatorische Arbitrage unterbinden, bei der Kryptofirmen Singapur als juristischen Standort nutzen, um im Ausland ohne Aufsicht zu operieren.

Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Plans Singapurs, die Finanzintegrität zu stärken, seinen globalen Ruf zu schützen und den Missbrauch seines kryptofreundlichen Images zu verhindern.

Schluss mit Schlupflöchern

Abschnitt 137 des FSM Act besagt, dass jedes in Singapur registrierte Unternehmen rechtlich als in Singapur operierend gilt – selbst wenn seine Kunden im Ausland sitzen.

Damit können Unternehmen ausländische Regeln nicht mehr umgehen, während sie in Singapur ansässig sind. Die MAS schließt alle Hintertüren und schafft klare regulatorische Verhältnisse.Ohne Übergangsfrist, ohne gestaffelte Umsetzung und mit harten Strafen sendet Singapur eine klare Botschaft: Kryptoregulierung muss respektiert werden – lokal wie global.

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Übersetzt von ApeC0inZ

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