James Wynn prognostiziert Bitcoin-Crash und erhöht Short-Position um 70 Millionen Dollar

Bitcoin pendelt derzeit um die 103.700-Dollar-Marke. Die Unsicherheit über die weitere Preisentwicklung wächst, während die globalen Spannungen zunehmen. Auch die Stimmung unter Kleinanlegern schwächt sich weiter ab, was den Druck auf BTC erhöht. Doch das aktuelle Tief könnte lediglich eine Abkühlungsphase sein und nicht das Ende des Bullenzyklus markieren.
Kleinanleger-Stimmung auf April-Tiefstand
Die Krypto-Analysefirma Santiment teilte kürzlich mit, dass die Stimmung unter Kleinanlegern stark negativ geworden ist und den niedrigsten Stand seit Anfang April erreicht hat. Dies ähnelt den Werten vom April, kurz bevor Bitcoin einen Aufschwung erlebte. Angesichts der zunehmend bärischen Kommentare könnte die Panik ein Zeichen für eine bevorstehende Erholung sein.
Die Fed-Zinsen bleiben zudem stabil, was BTC in einer Range zwischen 100.000 und 110.000 Dollar gefangen hält. On-Chain-Daten zeigen, dass Wale derzeit akkumulieren, während Händler sich zurückziehen.
Eine gesunde Abkühlungsphase?
Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer langsamen Korrekturphase. Altcoins sind seit Dezember im Sinkflug, während Bitcoin zwischen 100.000 und 107.000 Dollar feststeckt. Ethereum kämpft unter der 3.000-Dollar-Marke, und das gesamte Handelsvolumen geht zurück – klare Anzeichen dafür, dass Kleinanleger derzeit abseitsstehen.
Allerdings gab es bisher keine größeren Crashes oder negative Ereignisse. Es handelt sich um eine typische Abkühlungsphase innerhalb eines größeren Aufwärtstrends, ähnlich wie in den Jahren 2017 und 2021. Solche Phasen folgen oft auf größere Rallyes und können mehrere Monate andauern.
Ein positives makroökonomisches Signal gibt es jedoch: Die Fed könnte die Zinsen im September senken, mit einer Wahrscheinlichkeit von 71,8 % laut CME FedWatch. Dies könnte die Kryptomärkte beflügeln, und selbst die Erwartung von Zinssenkungen könnte die Stimmung heben und Risikoassets wiederbeleben.
Zyklus könnte sich bis 2026 hinziehen
Raoul Pal, CEO von Real Vision, ist der Ansicht, dass der aktuelle Kryptomarkt stark an das Jahr 2017 erinnert, als Bitcoin stetig stieg, bevor es im Dezember explodierte. Er weist darauf hin, dass die makroökonomischen Bedingungen darauf hindeuten, dass dieser Zyklus länger als erwartet verlaufen und sich bis ins zweite Quartal 2026 erstrecken könnte.
Viele Long-Positionen wurden kürzlich auf Binance liquidiert, da die Open Interest sank. Diese "Bereinigung" erfolgte kurz nachdem die Fed die Zinserhöhungen ausgesetzt hatte. Da weniger Händler nun riskante Positionen halten und vergangene Trends zeigen, dass Bitcoin nach solchen Ereignissen oft steigt, sehen CryptoQuant-Analysten dies als möglichen Auslöser für einen Bitcoin-Aufschwung.
James Wynn warnt vor Crash
Der Krypto-Händler James Wynn hat seine Bitcoin-Short-Position um 70 Millionen Dollar erhöht und warnt vor einem größeren Marktcrash. Er führt die angespannte Lage zwischen Iran und Israel, sinkendes Kleinanleger-Interesse und Liquiditätsprobleme als Gründe an. Wynn glaubt, dass ein Eingreifen der USA in den Konflikt eine globale Krise auslösen könnte, ist jedoch überzeugt, dass sich Krypto nach einem Drop wieder erholen wird.
Übersetzt von ApeC0inZ
Melden Sie sich an, um zu antworten
Melden Sie sich an, um Ihre Meinung zu teilenKommentare
Ähnliche Artikel
|Square
Holen Sie sich die BTCC-App und beginnen Sie Ihre Krypto-Reise
Starten Sie noch heute Scannen Sie, um Teil von mehr als 100 Millionen Nutzern zu werden