Bitcoin-Alarm: Long-Positionen liquidiert – Droht der Absturz auf 110.000 US-Dollar?
- Was hat den plötzlichen Bitcoin-Absturz verursacht?
- Warum ist die 110.000-Dollar-Marke so kritisch?
- Wie positionieren sich die Experten aktuell?
- Was bedeutet das für Trader und Investoren?
- Fragen und Antworten zum Bitcoin-Preissturz
Bitcoin hat am 26. August 2025 erneut gezeigt, wie volatil der Kryptomarkt sein kann. Nach einem kurzen Aufschwung infolge von Jerome Powells jüngsten Aussagen stürzte die Kryptowährung innerhalb von Stunden AB und löste eine Liquidationswelle aus. Analysten warnen nun vor einem möglichen Test der kritischen 110.000-Dollar-Marke. Dieser Artikel analysiert die aktuelle Marktsituation, die Gründe hinter dem plötzlichen Einbruch und was Anleger jetzt beachten sollten.
Was hat den plötzlichen Bitcoin-Absturz verursacht?
Am Montag, den 26. August 2025, erlebte Bitcoin einen dramatischen Preissturz auf 111.300 US-Dollar – ein Rückgang von über 10% gegenüber dem Rekordhoch von 124.500 US-Dollar am 14. August. Laut Daten von CoinMarketCap wurden innerhalb von 24 Stunden Long-Positionen im Wert von 807 Millionen US-Dollar liquidiert, darunter 235 Millionen US-Dollar allein bei Bitcoin.

Quelle: CoinMarketCap
Der BTCC Research-Team erklärt: "Der Absturz wurde durch eine Kombination aus übermäßigem Leverage im Markt und gezielten Verkäufen durch Großinvestoren ('Wale') ausgelöst. Viele Trader hatten sich nach Powells Rede zu sehr auf die Bullen-Seite gestellt."
Warum ist die 110.000-Dollar-Marke so kritisch?
Technische Analysen zeigen, dass sich bei 110.500 bis 109.700 US-Dollar eine signifikante Kaufsupport-Zone befindet. Sollte dieser Bereich brechen, könnte Bitcoin laut TradingView-Daten schnell auf 107.000-108.000 US-Dollar fallen.
Captain Faibik, ein bekannter Krypto-Analyst, twitterte: "$BTC Bulls verteidigen noch den Key-Support bei 111,8k. Da der Support schwächer wird, könnte Bitcoin bald in die 107K-108K-Zone fallen."
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Wie positionieren sich die Experten aktuell?
Die Meinungen gehen auseinander:
- Michael van de Poppe (MN Capital) sieht die Zone unter 112.000 US-Dollar als Einstiegsmöglichkeit
- BitQuant hält an seinem langfristigen Bullen-Ziel fest
- Gert van Lagen warnt vor einer größeren Korrektur bei Unterschreitung von 95.000 US-Dollar
Interessanterweise zeigen On-Chain-Daten von Glassnode, dass viele institutionelle Investoren den Dip zum Nachkaufen nutzten – ein mögliches Zeichen für anhaltendes Vertrauen in die langfristige Aufwärtstrend.
Was bedeutet das für Trader und Investoren?
Der Markt befindet sich in einer entscheidenden Phase. Während Short-Term-Trader die Volatilität nutzen können, sollten langfristige Investoren die technischen Unterstützungsniveaus im Auge behalten. Wie immer im Kryptobereich gilt: Nicht mit mehr handeln, als man sich leisten kann zu verlieren.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatile Anlageinstrumente.
Fragen und Antworten zum Bitcoin-Preissturz
Wie viel wurde bei dem jüngsten Bitcoin-Absturz liquidiert?
Insgesamt wurden Derivate-Positionen im Wert von 807 Millionen US-Dollar liquidiert, davon 235 Millionen US-Dollar in Bitcoin und 155 Millionen US-Dollar in Ethereum.
Welche Faktoren könnten den Bitcoin-Preis in den nächsten Tagen beeinflussen?
Neben den technischen Support-Niveaus sind makroökonomische Faktoren wie die US-Zinspolitik und institutionelle Investitionsströme wichtige Preistreiber.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Bitcoin zu kaufen?
Das hängt von Ihrer Anlagestrategie ab. Einige Analysten sehen die aktuellen Preise als Einstiegsmöglichkeit, während andere vor weiterer Volatilität warnen.