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Bulgariens verkaufte Bitcoin-Schätze decken heute 82 % der Staatsverschuldung

Bulgariens verkaufte Bitcoin-Schätze decken heute 82 % der Staatsverschuldung

Author:
AltC0inX
Published:
2025-07-17 02:06:37
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Neue Daten zeigen, dass die 213.500 Bitcoin, die Bulgarien im Jahr 2018 verkauft hat, heute fast 82 % der Staatsverschuldung des Landes ausmachen würden. Laut Angaben des bulgarischen Finanzministeriums stieg die Staatsverschuldung im Mai 2025 deutlich auf 54,2 Milliarden BGN, gegenüber 48,2 Milliarden BGN im Vormonat. Dies erhöhte die Schuldenquote im Verhältnis zum BIP auf 24,8 %, einen deutlichen Anstieg gegenüber 22,1 % im April. Die Staatsausgaben stiegen ebenfalls auf 7,3 Milliarden BGN und übertrafen die Staatseinnahmen von 6,7 Milliarden BGN, was zu einem höheren Haushaltsdefizit von -671,5 Millionen BGN führte.

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Der vergessene Bitcoin-Schatz Bereits 2017 beschlagnahmten die bulgarischen Behörden im Rahmen einer Razzia gegen organisierte Cyberkriminalität 213.519 BTC. Damals wurde Bitcoin unter 3.000 US-Dollar gehandelt, was den Wert der Beschlagnahme auf weniger als 640 Millionen US-Dollar schätzte. Interessanterweise deuten Berichte darauf hin, dass die Regierung die BTC im Jahr 2018 verkaufte, obwohl die Details unklar bleiben. Heute, im Juli 2025, hat Bitcoin ein Allzeithoch von 123.200 US-Dollar erreicht. Derselbe Schatz wäre heute rund 26,3 Milliarden US-Dollar (44,29 Milliarden BGN) wert – fast 82 % der gesamten Staatsverschuldung. Deutschlands verpasste Bitcoin-Chance Bulgarien ist nicht das einzige Land, das diese Chance verpasst hat. Zwischen Juni und Juli 2024 sorgte die deutsche Regierung für Aufsehen, als sie kontinuierlich BTC verkaufte. Insbesondere wurden 49.858 BTC zu einem Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar liquidiert, was einen Erlös von 2,89 Milliarden US-Dollar brachte. Doch nur ein Jahr später hat sich der Bitcoin-Preis mehr als verdoppelt. Hätte die Regierung ihre Bitcoin behalten, wäre sie heute im Besitz eines Vermögens von über 6,1 Milliarden US-Dollar. Eine teure Lektion in langfristiger Perspektive Die Bitcoin-Geschichten Bulgariens und Deutschlands erinnern an das langfristige Potenzial von Kryptowährungen und die Kosten ihrer Unterschätzung. Selbst die US-Regierung hat eingestanden, aufgrund mangelnder Weitsicht ein Vermögen von 17 Milliarden US-Dollar verloren zu haben. Doch in jüngster Zeit überdenken Regierungen zunehmend ihre Haltung zu Bitcoin. Die US-Regierung hat beispielsweise den Verkauf beschlagnahmter BTC verboten und entschieden, diese stattdessen als langfristige Reserve zu halten. Länder wie El Salvador, die frühzeitig Weitsicht bewiesen, verdoppelten ihre Bitcoin-Bestände – eine Strategie, die sich heute auszahlt. — AltC0inX

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