SEC-Stopp von ETF mit XRP und Solana verursacht ’Schaden für Anleger’, so Grayscale
- Grayscale drängt die US-Börsenaufsicht SEC, die Einführung seines börsengehandelten Fonds, der Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Cardano hält, nicht länger zu verzögern.
- Die SEC hat einen Aufschub für den Digital Large Cap Fund verhängt, um ihn weiter zu prüfen.
- Grayscale erwägt, eine Petition einzureichen, um die Aufsichtsbehörde zu zwingen, den Handel des Fonds zuzulassen.
Grayscale hat die Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC angefochten, die Einführung seines ETF mit Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Cardano auszusetzen. Das Unternehmen argumentiert, dass Anleger dadurch „Schaden erleiden“.
In einem Schreiben vom 8. Juli forderte der Vermögensverwalter die SEC auf, den Handel des Digital Large Cap Fund zu genehmigen.
Grayscale drohte zudem mit einer Petition, um die regulatorische Freigabe zu erzwingen.
„Die Börse und die aktuellen Anleger des Fonds erleiden aufgrund der Verzögerung Schaden“, hieß es in dem Schreiben.
Die SEC hatte den Grayscale Digital Large Cap Fund am 1. Juli grundsätzlich genehmigt, aber kurz darauf einen Aufschub verhängt, um den Fonds näher zu prüfen.
Der Fonds besteht zu 80 % aus Bitcoin, gefolgt von Ethereum (11 %), Solana (2,8 %), XRP (4,8 %) und Cardano (0,8 %), wie aus einer SEC-Einreichung hervorgeht.
Der Fonds soll unter dem Ticker GDLC an der NYSE Arca gelistet werden.
Grayscale argumentiert, dass die SEC durch die Verzögerung gegen eine gesetzliche Frist zur Genehmigung oder Ablehnung von Wertpapierprodukten verstößt.
„Die internen Verfahren der SEC dürfen nicht genutzt werden, um ein Gesetz zu umgehen“, schrieben die Anwälte von Grayscale.
Der Streit unterstreicht die Hürden für Krypto-Investmentprodukte in den USA, trotz regulatorischer Lockerungen unter der Trump-Administration.
Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs bereits handelbar sind, warten viele andere Krypto-ETFs noch auf ihre Zulassung.
— Übersetzt von AltC0inX