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Arthur Hayes: Stablecoins werden US-Schulden finanzieren und Bitcoin beflügeln

Arthur Hayes: Stablecoins werden US-Schulden finanzieren und Bitcoin beflügeln

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Author:
AltC0inX
Veröffentlichungszeit:
2025-07-03 09:39:43
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Der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes warnte davor, dass die wachsende Abhängigkeit des US-Finanzministeriums von den Schuldenmärkten bald an strukturelle Grenzen stoßen könnte – wobei Stablecoins als kritischer neuer Liquiditätskanal auftreten. 

In einem Substack-Beitrag vom 3. Juli erklärte Hayes, dass das US-Finanzministerium neue Wege finden müsse, um Billionen von Dollar an Anleihen zu verkaufen, ohne die Zinsen in die Höhe zu treiben. Seiner Ansicht nach könnten Stablecoins und Bitcoin (BTC) dabei eine zentrale Rolle spielen.

Laut Hayes steht Finanzminister Scott Bessent vor dem Problem, Käufer für US-Schulden zu finden, ohne die Märkte zu destabilisieren. Bessent habe die nahezu unmögliche Aufgabe, in diesem Jahr über 5 Billionen Dollar an Anleihen zu verkaufen – sowohl zur Deckung neuer Defizite als auch zur Refinanzierung fälliger Schulden – und gleichzeitig die Rendite der 10-jährigen Anleihen unter 5 % zu halten. 

Die Federal Reserve, die früher Anleihen kaufte, um die Zinsen niedrig zu halten, bekämpft nun die Inflation und kann nicht mehr so leicht eingreifen. Daher muss das Finanzministerium andere Wege finden, um den Anleihenmarkt zu stützen. Dies zwinge Bessent, nach alternativen Käufern zu suchen – insbesondere große US-Banken und langfristig den Stablecoin-Sektor.

Die Lösung liege laut Hayes darin, Bankeinlagen in Stablecoins umzuwandeln. Er verweist auf JPMorgans JPMD-Token, der auf Coinbases Base-Netzwerk laufen wird, als Wendepunkt. Sobald Banken Kundeneinlagen in tokenisierte Dollar umwandeln, könnten sie Kosten durch automatisierte Compliance und Abläufe senken (potenziell 20 Mrd. Dollar pro Jahr) und diese Einlagen dann in Treasury Bills reinvestieren.

T-Bills, die kaum Zinsrisiken bergen und nahe am Leitzins liegen, bieten Banken attraktive Renditen. Hayes schätzt, dass tokenisierte Einlagen eine Nachfrage von 6,8 Billionen Dollar nach T-Bills freisetzen könnten. Er verweist auch auf einen republikanischen Vorstoß, die Zinszahlungen der Fed auf Reserven zu streichen – was Banken wohl zwingen würde, bis zu 3,3 Billionen Dollar an idle Geldern in Staatsanleihen zu investieren.

Hayes sieht darin eine Art verdeckte quantitative Lockerung. Statt dass die Fed Geld druckt, würde Liquidität nun von privaten Banken kommen, die Stablecoins emittieren und T-Bills kaufen – was die Dollarversorgung erhöht und die Renditen drückt. Für Krypto-Investoren Sei dies positiv, da Assets wie Bitcoin tendenziell profitieren, wenn die Liquidität steigt und die Realrenditen sinken.

Obwohl er vor einem kurzfristigen Liquiditätsrückgang warnt, falls das Finanzministerium sein Konto zu schnell auffüllt, bleibt Hayes optimistisch. Stablecoins seien nicht nur Zahlungswerkzeuge, sondern Teil einer makrostrategischen Verknüpfung von Bankensektor, Schuldenmärkten und digitalen Assets.

— AltC0inX

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