Apple (AAPL) Kursziel erhöht — BofA sieht iPhone-Nachfrage stabil
Zusammenfassung
- BofA-Analyst Wamsi Mohan hat sein Apple-Kursziel von 320 auf 325 US-Dollar angehoben und die Kaufempfehlung beibehalten.
- Mohan prognostiziert für Q2 FY26 einen Umsatz von 113 Mrd. US-Dollar und einen EPS von 2,00 US-Dollar, jeweils über dem Wall-Street-Konsens.
- Die iPhone-Stückzahlschätzung für Q2 wurde auf 60 Millionen erhöht, beim Services-Umsatz wird ein Wachstum von 14 % zum Vorjahr erwartet.
- Apple hält im Q1 2026 einen globalen Smartphone-Marktanteil von 21 %, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr.
- Die Wall Street hat eine Moderate-Buy-Konsensmeinung zu AAPL mit einem durchschnittlichen Kursziel von 304,84 US-Dollar.
Der Bank-of-America-Analyst Wamsi Mohan hat sein Kursziel für Apple (AAPL) am Dienstag auf 325 US-Dollar von zuvor 320 US-Dollar angehoben und dabei seine Kaufempfehlung bestätigt. Der Schritt erfolgt vor der Veröffentlichung der Apple-Ergebnisse für das zweite Fiskalquartal 2026 nach Börsenschluss am 30. April.
Apple Inc., AAPL
AAPL ist seit Jahresbeginn um rund 5 % im Minus. Sorgen um Zölle, höhere Inputkosten und das Konsumausgabenverhalten belasten die Aktie.
Mohan ist der Ansicht, dass die Wall Street das Apple-Quartal unterschätzt. Er modelliert für Q2 einen Umsatz von 113 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 2,00 US-Dollar – gegenüber dem Konsens der Wall Street von 109 Milliarden US-Dollar und 1,93 US-Dollar.
Seine iPhone-Stückzahlschätzung für das März-Quartal liegt bei 60 Millionen. Das ist eine Anhebung gegenüber seiner früheren Prognose, gestützt durch eine aus seiner Sicht anhaltend robuste Nachfrage.
Services bleiben ein Schlüsseltreiber
Für den Services-Umsatz wird im zweiten Quartal ein Wachstum von 14 Prozent im Jahresvergleich erwartet, ungefähr im Tempo des Dezember-Quartals. Das gilt selbst dann, wenn die globalen App-Store-Verkäufe schwach bleiben – sie stiegen im März-Quartal nur um 7 % im Jahresvergleich.
Evercore ISI wies auf dieselbe Verlangsamung im App Store hin und verwies auf erneute Schwäche im Gaming-Bereich. UBS, das eine Neutral-Einstufung hat, verwies ebenfalls auf die 7 % beim App Store und stellte ein flaches Wachstum in den USA fest.
Apple eroberte im ersten Quartal 2026 einen globalen Smartphone-Marktanteil von 21 %, ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine starke Nachfrage nach dem iPhone 17 und eine effiziente Lieferkettenabwicklung in China, Indien und Japan trieben das Ergebnis.
Was als Nächstes kommt
Mohan verwies auf mehrere bevorstehende Katalysatoren jenseits der Ergebnisveröffentlichung. Dazu gehören eine erwartete neue Genehmigung für Aktienrückkäufe, die WWDC-Entwicklerkonferenz im Juni und ein faltbares iPhone, das im Herbst erwartet wird.
Er verwies auch auf einen verbesserten Siri mit integrierter Gemini-KI als potenziellen Treiber für Upgrades. Allerdings berichtete Nikkei Asia von technischen Herausforderungen beim faltbaren iPhone, die seinen Start verzögern könnten.
Für das dritte Fiskalquartal 2026 erwartet Mohan eine leichte Margenkompression aufgrund von Komponentenkosten und Produktmix. Er gibt für Q3 einen Umsatz von 106 Milliarden US-Dollar und einen EPS von 1,82 US-Dollar an – immer noch vor den Schätzungen der Wall Street von 103 Milliarden US-Dollar und 1,74 US-Dollar.
Das Umsatzwachstumsmodell der BofA von 18 % im Jahresvergleich für Q2 liegt über dem eigenen Prognosekorridor von Apple von 13 % bis 16 %.
Die Bruttomarge von Apple in den letzten zwölf Monaten lag bei 47,33 %. Die Bruttomargenprojektion der BofA für Q3 von 47 % bis 48 % liegt nahe an diesem Wert.
Die BofA bekräftigte zudem ihre Kaufempfehlung nach dem Start des MacBook Neo, von dem das Institut erwartet, dass es zusätzlichen Umsatz und einen positiven EPS-Effekt bringen wird.
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