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SlowMist warnt: KI-Handelsagenten können durch Prompt-Injection-Angriffe gehackt und Gelder abgezweigt werden

SlowMist warnt: KI-Handelsagenten können durch Prompt-Injection-Angriffe gehackt und Gelder abgezweigt werden

Author:
AltC0inX
Published:
2026-03-19 01:12:03
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KI-Handelsagenten sind anfällig für Prompt-Injection-Angriffe, bei denen Hacker Gelder stehlen können. Diese Schwachstellen sind besonders besorgniserregend, da KI-Agenten zunehmend in Handelsplattformen wie BTCC und anderen Krypto-Börsen eingesetzt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie diese Angriffe funktionieren, welche Risiken sie bergen und wie Sie sich schützen können.

Wie können Hacker Gelder durch KI-Agenten stehlen?

Traditionell mussten Hacker Nutzer dazu bringen, auf bösartige Links zu klicken, um an ihre Daten zu gelangen. Doch mit dem Aufstieg von KI-Agenten hat sich das Spiel geändert. Jetzt reicht es aus, den KI-Agenten zu manipulieren. Ein prominentes Beispiel ist der Vorfall mit einem Solana-basierten KI-Agenten, der im Dezember 2025 über Social Media getäuscht wurde und daraufhin Token im Wert von 441.000 US-Dollar verteilte. Ob dieser Vorfall echt war oder nur als Marketing-Stunt diente, bleibt unklar. Doch eines ist sicher: Die Bedrohung ist real.

Ein weiterer Fall betrifft Magic Labs, einen Anbieter von Authentifizierungslösungen, der Anfang 2026 eine Sicherheitslücke aufwies. Trotz aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung wurden zahlreiche Nutzerkonten geleert, mit Verlusten von über 500.000 US-Dollar. SlowMist hat zudem einen bösartigen Copy-Trading-Bot auf GitHub identifiziert, der speziell darauf ausgelegt war, Polymarket-Konten zu kompromittieren.

Die gefährlichste Waffe: Indirekte Prompt-Injection

Laut dem neuesten Bericht von SlowMist ist die indirekte Prompt-Injection derzeit die größte Bedrohung. Diese Methode ist besonders effektiv in Ökosystemen wie Bitgets Agent Hub oder der Open-Source-Lösung OpenClaw. SlowMist-Forscher haben ClawHub untersucht und festgestellt, dass fast 10 % der verfügbaren Plugins Malware in zwei Phasen enthalten. Zunächst wirkt die Software legitim, doch nach der Installation lädt sie Schadcode herunter, der lokale Daten, Browser-Cookies und SSH-Schlüssel stiehlt.

Besonders besorgniserregend ist, dass KI-Agenten rund um die Uhr arbeiten können, was bedeutet, dass solche Diebstähle wochenlang unentdeckt bleiben. Oasis Security hat 2026 eine kritische Schwachstelle namens ClawJacked (CVSS 8.0+) gemeldet, die es bösartigen Websites ermöglicht, lokal ausgeführte KI-Agenten durch einen einfachen Browserbesuch zu übernehmen.

Wie können Sie Verluste durch KI-Agenten vermeiden?

Das Sicherheitsteam von Bitget empfiehlt ein fünfstufiges Sicherheitssystem, das auf dem Prinzip der geringsten Rechte basiert. Wenn Ihr KI-Agent nur Charts analysieren soll, sollte er keine Transaktionen durchführen dürfen. Falls er Transaktionen ausführt, sollte er niemals Abhebungen tätigen können. Hier sind einige weitere Tipps:

  • Private Key-Authentifizierung (FIDO2/WebAuthn): Diese Methode nutzt Public-Key-Verschlüsselung und macht Phishing-Angriffe unmöglich.
  • Subkonten für KI-Agenten: Erstellen Sie dedizierte Subkonten und überweisen Sie nur die notwendigen Mittel. So begrenzen Sie das Risiko bei einem Leck.
  • IP-Whitelisting: Beschränken Sie den Zugriff auf bestimmte, vertrauenswürdige IP-Adressen.
  • .agentignore-Dateien: Verhindern Sie, dass sensible lokale Dateien gelesen oder gespeichert werden.

Menschliche Aufsicht bleibt unerlässlich. Selbst ohne böswillige Absichten können KI-Agenten finanzielle Risiken bergen. Ende 2025 zeigte das Experiment von Nov1.ai, dass GPT-5 unter "Analyse-Lähmung" litt und innerhalb von zwei Wochen über 60 % seines Kapitals verlor. Gemini hingegen wurde zum "Überhändler" und häufte massive Gebühren an, die alle Gewinne zunichtemachten.

Fazit

KI-Handelsagenten bieten enorme Vorteile, bergen aber auch erhebliche Risiken. Indem Sie die oben genannten Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, können Sie sich vor finanziellen Verlusten schützen. Denken Sie daran: Kein System ist perfekt, aber mit der richtigen Vorsicht können Sie das Risiko minimieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Prompt-Injection?

Prompt-Injection ist eine Angriffsmethode, bei der Hacker KI-Agenten manipulieren, indem sie schädliche Befehle in scheinbar harmlose Eingaben einschleusen.

Wie erkenne ich, ob mein KI-Agent kompromittiert wurde?

Achten Sie auf ungewöhnliche Transaktionen, unerklärliche Kontobewegungen oder plötzliche Leistungseinbrüche. Regelmäßige Überprüfungen sind entscheidend.

Kann ich KI-Agenten überhaupt noch vertrauen?

Ja, aber nur mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen. Beschränken Sie ihre Berechtigungen und überwachen Sie ihre Aktivitäten regelmäßig.

|Square

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