Bitcoins Achterbahnfahrt: Wie globale Konflikte den Kryptomarkt beeinflussen
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Bitcoin
$110.357 hat einen weiteren Rückgang verzeichnet und ist unter die Marke von 108.000 US-Dollar gefallen, während es seine turbulente Entwicklung in den letzten Wochen fortsetzt. Die Situation tritt vor dem Hintergrund zunehmender Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten und China auf, was Anleger veranlasst, ihre Risikobereitschaft zu drosseln. Vor diesem Hintergrund verlagern die Märkte ihren Fokus auf bevorstehende makroökonomische Entwicklungen.
Makroökonomische Bedenken beeinflussen Kryptowährungspreise
Laut CoinMarketCap-Daten fiel Bitcoin in den letzten 24 Stunden um 2,6% auf 107.854 US-Dollar. Nachdem die Kryptowährung am Montag kurz über 111.200 US-Dollar gestiegen war, sah sie sich erneut mit Verkaufsdruck konfrontiert. Jeff Mei, COO von BTSE, stellte fest, dass diese Marktvolatilität direkt durch makroökonomische Bedenken angeheizt wird, und erklärte: „Solange die Handelskonflikte zwischen den USA und China andauern, ist Volatilität unvermeidlich.“
Mei ist der Ansicht, dass der Trend zur Risikoaversion bei Anlegern vor einem für Ende Oktober in Südkorea geplanten Treffen zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald TRUMP deutlich wurde. Obwohl Analysten eine potenzielle Einigung für möglich halten, scheinen die Chancen auf eine vollständige Beilegung der Spannungen gering. Diese Erwartungen haben eine vorsichtige Haltung an den Märkten gefördert.
ETF-Abflüsse und schwache Stimmung belasten den Markt
Die makroökonomischen Druckwirkungen waren auch bei Altcoins spürbar. Ethereum
$3.980, der größte Altcoin, fiel um 4,77% auf 3.855 US-Dollar, während BNB um 5,36% auf 504 US-Dollar sank und Solana
$189 um 4,26% auf 172 US-Dollar fiel. Es gab auch Abflüsse aus Kryptowährungs-ETFs. Laut SoSoValue-Daten verzeichneten Bitcoin-ETFs einen Nettoabfluss von 40,5 Millionen US-Dollar, und Ethereum-ETFs verzeichneten Abflüsse in Höhe von 145,7 Millionen US-Dollar. Dieser Trend steht im Einklang mit dem Rekordabfluss der letzten Woche in Höhe von 1,23 Milliarden US-Dollar und unterstreicht weiterhin die Schwäche der Anlegerstimmung.
Der Fear-and-Greed-Index von The Block wurde mit 29 gemessen, was auf eine deutliche Angststimmung an den Märkten hinweist. Jeff Mei bemerkte: „Die Unvorhersehbarkeit makroökonomischer Entwicklungen stellt das größte Risiko für Kryptomärkte dar. Anleger sollten sich Diversifizierungs- und Absicherungsstrategien zuwenden.“ Derzeit konzentrieren sich die Anleger auf die für Freitag anstehenden Verbraucherpreisindex-Daten und die potenzielle Zinssenkung der Federal Reserve um 25 Basispunkte. Das FedWatch-Tool der CME Group zeigt eine Wahrscheinlichkeit von 98,9% für eine Zinssenkung.

Übersetzung von AltC0inX