Lido DAO (LDO): Fundamentale Stärke intakt – Kann der Kurs auf 10 US-Dollar steigen?
Lido DAO (LDO) ist seit seinem Allzeithoch von 2024 um mehr als 93 % eingebrochen, nachdem der Token Anfang 2026 seine letzte wichtige Unterstützung bei etwa 0,517 US-Dollar durchbrochen hat.
Laut dem Krypto-Analysten Crypto Patel hat der Zusammenbruch den Token in extremes Bärenmarkt-Territorium gedrängt. Analysten identifizieren eine spekulative Akkumulationszone zwischen 0,20 und 0,30 US-Dollar nach einer der steilsten Korrekturen, die im DeFi-Sektor zu beobachten war.
Trotz des dramatischen Kursrückgangs bleibt Lido eine zentrale Infrastrukturschicht innerhalb des Ethereum-Ökosystems. Das Protokoll kontrolliert etwa 72,9 % des Liquid-Staking-Marktes und sichert rund 24,2 % aller gestakten ETH.
Über seinen Liquid-Staking-Token stETH können Nutzer ETH staken und gleichzeitig Liquidität über mehrere dezentrale Finanzanwendungen hinweg aufrechterhalten.
Fundamentale Stärke von Lido DAO stützt Szenario für Erholung auf 10 US-Dollar
Fundamental zeigt das Projekt weiterhin starke Netzwerkaktivität. Lido verwaltet mehr als 32 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten und generiert fast 90 Millionen US-Dollar Jahresumsatz.
Unterstützt von großen Investoren wie Andreessen Horowitz, Paradigm, Coinbase Ventures und Dragonfly Capital bereitet sich das Protokoll auch auf Upgrades und ein mögliches Token-Rückkaufprogramm vor, das für 2026 erwartet wird.
Quelle: Crypto Patels X-Post
Crypto Patel spekuliert, dass die derzeitige Bewertungslücke eine Chance für eine langfristige Erholung bieten könnte, falls sich die Marktbedingungen verbessern. In einem positiven Marktszenario liegen die Kursziele bei 1,44, 2,36, 4,00, 7,00 und 10,00 US-Dollar.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass LDO ein hochriskantes spekulatives Asset bleibt, bis technische Umkehrsignale in höheren Zeitrahmen beobachtet werden.
Momentum-Indikatoren deuten auf Konsolidierungsphase hin
Laut TradingView liegt der Relative-Stärke-Index (RSI) für LDO bei 36,17. Dies zeigt einen bärischen Momentum, der sich knapp über dem überverkauften Bereich befindet.
Seit Anfang Februar hat der RSI versucht, über die Mittellinie zu steigen, was aufgrund des Verkaufsdrucks jedoch nicht gelungen ist.
Aus der seitwärts gerichteten Bewegung wird deutlich, dass es keine Käufer gibt, und der Kurs wird voraussichtlich in naher Zukunft weitere Abwärtsbewegungen verzeichnen.
Quelle: TradingView
Der MACD deutet auf eine mögliche Trendwende hin, da die blaue Linie nach oben steigt und über die orangefarbene Signallinie kreuzt, was einen bullischen Crossover erzeugt.
Obwohl das Histogramm bereits grün ist, befinden sich beide Linien immer noch tief im negativen Bereich, was den vorherrschenden langfristigen Bärenmarkttrend bestätigt. Eine Bewegung in Richtung der Nulllinie ist notwendig, um eine Kursänderung zu validieren.