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Michael Saylor: MicroStrategy wird Schulden refinanzieren – selbst bei einem Bitcoin-Crash 2024

Michael Saylor: MicroStrategy wird Schulden refinanzieren – selbst bei einem Bitcoin-Crash 2024

Author:
Sh1b4rmy
Published:
2026-02-11 09:47:01


MicroStrategy-CEO Michael Saylor bleibt trotz aktueller Bitcoin-Turbulenzen unerschütterlich. In einem CNBC-Interview erklärte er, das Unternehmen würde selbst bei einem 90%igen Bitcoin-Einbruch seine Schulden einfach refinanzieren. Mit über 714.644 BTC (49 Mrd. Dollar) ist MicroStrategy der größte institutionelle Bitcoin-Holder – ein High-Risk-High-Reward-Play, das jetzt auf die Probe gestellt wird, da der BTC-Preis unter den durchschnittlichen Einkaufspreis des Unternehmens fällt. Spannend wird, wie lange die Gläubiger mitspielen.

Warum bleibt MicroStrategy trotz Verlusten bei seiner Bitcoin-Strategie?

Michael Saylor, der visionäre Gründer von MicroStrategy, hat klargemacht: Verkauft wird kein Bitcoin – egal wie wild die Kurse tanzen. "Wir kaufen quartalsweise weiter und halten langfristig", so Saylor wörtlich. Aktuell hält das Unternehmen BTC im Wert von 49 Milliarden Dollar, gekauft zu einem Durchschnittspreis von 76.052 Dollar. Da Bitcoin aktuell bei ~69.000 Dollar liegt (Stand Februar 2024), befindet sich das Portfolio im Minus. Interessant: MicroStrategy hat laut Saylor noch 2,25 Milliarden Dollar Cash-Reserven, um für über zwei Jahre Zinsen und Dividenden zu bedienen. Ein Puffer – aber wie lange reicht der, wenn der Abwärtstrend anhält?

Wie riskant ist MicroStrategys Schuldenberg von 8 Milliarden Dollar?

Hier wird's brenzlig: MicroStrategy hat sich mit 8 Milliarden Dollar verschuldet, größtenteils durch wandelbare Anleihen, um Bitcoin zu kaufen. Saylor argumentiert, die Volatilität mache Bitcoin gerade attraktiv für Gläubiger. Doch Analysten der BTCC Research Abteilung zeigen sich skeptisch: "Das ist hochgradiger Leverage – funktioniert solange Bitcoin steigt, aber bei fallenden Preisen wird die Zinslast erdrückend." Im Q4 2023 verbuchte MicroStrategy bereits 12,4 Milliarden Dollar Verlust durch Wertminderungen. Die Aktie fiel 40% in drei Monaten. Saylor plant als Notlösung ein Schulden-Rollover – ob das bei dauerhaft sinkenden Preisen funktioniert, bleibt offen.

Warum halten Investoren trotzdem an MicroStrategy fest?

CEO Phong Le gab Anlegern den Rat: "Halten Sie durch – das ist nur eine Korrektur." Tatsächlich war MicroStrategy zwischen 2020-2024 ein Bitcoin-Proxy mit +3.500% Rendite. Die Volatilität ist allerdings extrem: Die implizite Volatilität von Bitcoin sank zwar von 83% auf 60%, aber Optionshändler sichern sich massiv mit Puts ab. Interessanter Fakt: MicroStrategy dient vielen als leveraged Bitcoin-ETF-Ersatz – mit allen Vor- und Nachteilen. Wie ein Händler auf BTCC kommentierte: "Hier wettet man nicht auf Bitcoin, sondern auf Saylors Fähigkeit, die Gläubiger bei Laune zu halten."

Wie positioniert sich MicroStrategy für die Zukunft?

MicroStrategys Plan ist klar: Weiter Bitcoin horten, Schulden prolongieren und auf den nächsten Bullrun warten. Saylor verweist auf historische Zyklen: "Nach jedem Halving folgte ein neues Allzeithoch." Allerdings warnt der BTCC Research Lead: "2024 ist anders – mit ETFs gibt es jetzt alternative Exposure-Möglichkeiten ohne Schuldenrisiko." MicroStrategy setzt alles auf eine Karte – entweder ein genialer Hebel oder ein Schulden-Kartenhaus. Spannend wird, wie lange die Geduld der Anleger und Gläubiger reicht. Dies ist kein Anlageberatung.

MicroStrategy und Bitcoin: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie viele Bitcoin hält MicroStrategy aktuell?

MicroStrategy besitzt 714.644 Bitcoin (Stand Februar 2024) mit einem Marktwert von etwa 49 Milliarden Dollar zum aktuellen Kurs von ~69.000 Dollar.

Warum verliert MicroStrategy trotzdem Geld?

Da der durchschnittliche Einkaufspreis bei 76.052 Dollar liegt, befindet sich das Portfolio aktuell im Verlust. Zudem belasten 8 Milliarden Dollar Schulden die Bilanz.

Wie will MicroStrategy einen Bitcoin-Crash überstehen?

Laut Michael Saylor durch Schuldenrefinanzierung und Cash-Reserven von 2,25 Milliarden Dollar, die für über zwei Jahre Zinszahlungen reichen sollen.

|Square

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