Ripple-Präsidentin Monica Long: Ihre wichtigste Prognose für den Kryptomarkt 2026
Ripple-Präsidentin Monica Long erklärte, dass der Kryptomarkt in das eintritt, was viele als seine „Produktionsära“ bezeichnen. Sie ist überzeugt, dass bis 2026 Banken und große Unternehmen kryptobasierte Lösungen vollständig nutzen werden – und nicht nur testen.
Ihrer Ansicht nach wird Krypto zu einem Kernbestandteil der modernen Finanzwelt und könnte bei 50 % der Fortune-500-Unternehmen Einzug halten.
Hier sind die zentralen Punkte von Monica Longs Top-Prognose für den Kryptomarkt 2026.
Institutionelle Kryptonutzung dürfte 2026 steigen
In einem aktuellen Tweet-Post stellte Monica Long fest, dass der Kryptomarkt in das eintritt, was viele als seine „Produktionsära“ bezeichnen. Bis 2026 wird erwartet, dass Banken, Unternehmen und Finanzdienstleister über kleine Pilotprogramme hinausgehen und kryptobasierte Lösungen vollständig hochskalieren.
Stablecoins könnten sich als Kernzahlungsmittel etablieren
Eine der stärksten Prognosen für 2026 konzentriert sich auf Stablecoins. Long erwartet, dass Stablecoins tief in globale Zahlungssysteme integriert werden – nicht als zusätzliche Option, sondern als eine KERN-Zahlungsschicht.
Große Unternehmen wie Visa und Stripe integrieren bereits digitale Dollar in ihre Zahlungsströme.
Es wird erwartet, dass Business-to-Business (B2B)-Zahlungen dieses Wachstum anführen, da Unternehmen Stablecoins für schnellere Abwicklungen, einen besseren Cashflow und Echtzeit-Zugang zu Mitteln nutzen. Bis 2027 könnten auch Banken regulierte Stablecoins nutzen, um Gelder und Vermögenswerte zu jeder Tageszeit zu bewegen.
Krypto bei 50 % der Fortune-500-Unternehmen
Die Kryptonutzung unter großen Unternehmen hat bereits begonnen zu wachsen. Eine Umfrage von Coinbase aus dem Jahr 2025 ergab, dass 60 % der Fortune-500-Unternehmen aktiv an Blockchain-Projekten arbeiten, während mehr als 200 börsennotierte Firmen mittlerweile Bitcoin in ihren Treasury-Beständen halten.
Daher merkte Long an, dass bis 2026 rund 50 % der Fortune-500-Unternehmen direkte Krypto-Exposure haben könnten. Dies könnte das Halten von digitalen Vermögenswerten, Stablecoins oder tokenisierten Finanzprodukten umfassen.
ETFs, Verwahrung und KI prägen die Zukunft
Der Zugang zu Krypto wird auch durch ETFs erweitert, was Institutionen den Markteintritt erleichtert. Während im Jahr 2025 mehr als 40 Krypto-ETFs lanciert wurden, machen sie immer noch nur einen kleinen Teil des US-ETF-Marktes aus – was zeigt, dass noch reichlich Wachstumspotenzial besteht.
Gleichzeitig nehmen Krypto-Fusionen und -Übernahmen zu, wobei Verwahrungsdienste zu einem Schwerpunkt werden. Bis 2026 könnten viele der weltweit führenden Banken NEUE Krypto-Verwahrungspartnerschaften eingehen.
Mit Blick in die Zukunft sieht Monica Long auch Blockchain und KI zusammenarbeiten, um Finanzaufgaben zu automatisieren und die globale Finanzwelt schneller und einfacher zu machen.
Übersetzt von Sh1b4rmy