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Niederländische Krypto-Plattform erhält EU-weiten MiCA-Zugang: „Für einen fairen Wettbewerb“

Niederländische Krypto-Plattform erhält EU-weiten MiCA-Zugang: „Für einen fairen Wettbewerb“

Author:
HashR8te
Published:
2025-06-28 20:01:35
  • Bitvavo erhält MiCA-Lizenz und ermöglicht nahtlose Krypto-Operationen in der gesamten EU.
  • Weltweit zeichnet sich ein Trend zu MiCA-ähnlicher Regulierung ab, während den USA eine einheitliche Krypto-Aufsicht fehlt.

Bitvavo ist eine der ersten großen Krypto-Plattformen in den Niederlanden, die eine MiCA-Lizenz von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) erhalten hat.

Dieser regulatorische Meilenstein ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden in der gesamten EU – einschließlich Norwegen, Island und Liechtenstein – unter einheitlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu bedienen.

„Wir unterstützen MiCA voll und ganz“, sagt Bitvavo-CEO

Bitvavo-CEO Mark Nuvelstijn bekräftigte seine starke Unterstützung für MiCA und erklärte:

„Wir unterstützen die Grundprinzipien von MiCAR voll und ganz. Für einen fairen Wettbewerb in Europa ist es entscheidend, dass die Regeln in allen Mitgliedstaaten einheitlich formuliert und durchgesetzt werden.“

Durch die einheitlichen MiCA-Regeln kann Bitvavo nun effizienter und sicherer in mehreren Jurisdiktionen operieren, ohne sich mit unterschiedlichen nationalen Vorschriften auseinandersetzen zu müssen.

Die Lizenz stärkt nicht nur die Glaubwürdigkeit der Plattform, sondern verbessert auch den Verbraucherschutz durch klarere Aufsicht und konsistente Compliance-Anforderungen.

Gleichzeitig unterstreicht die jüngste Zustimmung des Europäischen Parlaments zu strengeren Anti-Geldwäsche-Maßnahmen den Vorstoß der EU, den Krypto-Raum sicherer zu gestalten.

MiCA ist nicht länger nur ein europäisches Experiment

Während Europa die Umsetzung von MiCA vorantreibt, orientieren sich Länder weltweit zunehmend an internationalen regulatorischen Standards.

Diese zunehmende Regulierungsklarheit hat nicht nur grenzüberschreitenden Handel erleichtert, sondern auch das Vertrauen der Nutzer gestärkt.

Im Gegensatz dazu herrscht in den USA nach wie vor ein fragmentiertes regulatorisches Umfeld, in dem verschiedene Behörden unterschiedliche und teilweise widersprüchliche Auslegungen der Krypto-Gesetze durchsetzen.

Initiativen wie der FIT21 Act und eine vorgeschlagene nationale Strategie für digitale Vermögenswerte deuten zwar auf künftige Kohärenz hin, aber die USA hinken der einheitlichen Aufsicht von MiCA noch hinterher.

In der Türkei werden derweil umfassende Krypto-Reformen umgesetzt. Die neuen Richtlinien zielen auf Bereiche wie Börsenoperationen, Stablecoin-Regeln und Nutzerkapitalflüsse AB – alles mit dem Ziel, ein sichereres Ökosystem zu schaffen.

Wie AMBCrypto bereits berichtete, signalisieren diese Schritte Ankaras wachsende Absicht, sich an globale Standards wie MiCA anzupassen.

Übersetzt von HashR8te

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