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Binance kooperiert mit Interpol und Afripol in der Operation Rote Karte 2.0: 651 Festnahmen und 4,3 Millionen Dollar zurückerlangt

Binance kooperiert mit Interpol und Afripol in der Operation Rote Karte 2.0: 651 Festnahmen und 4,3 Millionen Dollar zurückerlangt

Author:
HashR8te
Published:
2026-03-04 06:49:02


In einer bemerkenswerten Zusammenarbeit zwischen Kryptobörsen und Strafverfolgungsbehörden hat Binance gemeinsam mit Interpol und Afripol die Operation Rote Karte 2.0 erfolgreich abgeschlossen. Die Aktion führte zu 651 Festnahmen und der Rückerstattung von 4,3 Millionen Dollar an Betrugsopfer. Dies ist ein weiterer Beweis für die wachsende Rolle von Privatunternehmen im Kampf gegen Cyberkriminalität.

Was war die Operation Rote Karte 2.0?

Die Operation Rote Karte 2.0 war eine achtwöchige, länderübergreifende Initiative gegen Cyberkriminalität in Afrika, die vom 8. Dezember 2025 bis zum 30. Januar 2026 stattfand. An der Operation beteiligten sich Sicherheitskräfte aus 16 afrikanischen Ländern, darunter Nigeria, Kenia, Elfenbeinküste und Südafrika, in Zusammenarbeit mit Interpol und Afripol.

Ziel der Operation war die Zerschlagung von Netzwerken hinter Hochzinsbetrug, Mobile-Money-Betrug und betrügerischen Kreditangeboten. Die Bilanz ist beeindruckend: Neben den 651 Festnahmen wurden 1.442 schädliche IP-Adressen, Domains und Server abgeschaltet sowie 2.341 Geräte als Beweismittel beschlagnahmt.

Wie hat Binance zur Operation beigetragen?

Binance stellte technische Unterstützung und Intelligence bereit, die den Ermittlern half, den Fluss gestohlener digitaler Vermögenswerte nachzuverfolgen. In Nigeria setzten die Ermittler branchenführende Blockchain-Analysen ein, um die digitalen Spuren der Betrüger zu verfolgen.

Besonders interessant: Die Kriminellen nutzten oft Mobile-Money-Plattformen als Zugang zu digitalen Vermögenswerten. Die Binance-Analysten konnten diese Transfers bis zu zentralen Knotenpunkten zurückverfolgen, wie etwa einer Immobilie in Nigeria, die als Kommandozentrale für ein Phishing-Netzwerk diente.

In Kenia gelang der Polizei die Festnahme von 27 Verdächtigen, die mit gefälschten Dashboards in Verbindung standen. Diese Dashboards gaukelten Nutzern vor, sie würden in globale Unternehmen investieren, während ihre Gelder tatsächlich abgezweigt wurden.

Wie steht es um die Compliance-Bemühungen von Binance?

Anfang 2026 gab Binance bekannt, dass sein Compliance-Team auf 1.500 Personen angewachsen ist - etwa 25% der globalen Belegschaft. Laut Berichten vom Februar 2026 bearbeitete die Börse im Vorjahr über 71.000 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und unterstützte die Beschlagnahmung von 131 Millionen Dollar an illegalen Geldern weltweit.

Besonders bemerkenswert: Binance reduzierte seine direkte Exposition gegenüber iranischen Börsen zwischen Januar 2024 und Januar 2026 um 97,3% - von 4,19 Millionen Dollar auf nur noch 110.000 Dollar.

Warum ist private Unterstützung für Strafverfolgung so wichtig?

Laut dem Global Cybersecurity Outlook 2026 fallen viele Organisationen unter die "Sicherheitsarmutsgrenze". Während Unternehmen wie Binance sich Millionen für Compliance leisten können, berichten 37% der NGOs und 23% der öffentlichen Organisationen, dass ihnen die Ressourcen für angemessene Cyberabwehr fehlen.

Dies schafft ein systemisches Risiko, besonders in Regionen wie Subsahara-Afrika, die Hochrisikogebiete für transnationale Kriminalität bleiben. Initiativen wie der vom G7 unterstützte Cyber Fund for Public Good versuchen, diese Lücke durch gemeinsame Ressourcen von Regierungen und Privatsektor zu schließen.

Häufig gestellte Fragen

Was war das Hauptziel der Operation Rote Karte 2.0?

Die Operation zielte auf die Infrastruktur hinter verschiedenen Betrugsformen ab, insbesondere Hochzinsanlagen, Mobile-Money-Betrug und betrügerische Kreditangebote in Afrika.

Wie viel Geld konnte durch die Operation zurückerlangt werden?

Insgesamt wurden 4,3 Millionen Dollar in Bargeld und Vermögenswerten zurückerlangt, während den Betrugsnetzwerken Verluste von über 45 Millionen Dollar zugeschrieben werden.

Welche Rolle spielte Binance in der Operation?

Binance stellte technische Expertise und Blockchain-Analysen bereit, die entscheidend für die Rückverfolgung gestohlener digitaler Vermögenswerte und die Identifizierung von Kommandozentralen waren.

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