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Bessent kritisiert die Fed als „zu kompliziert“ und drängt Finalisten auf Reformpläne – Entscheidung bis Weihnachten?

Bessent kritisiert die Fed als „zu kompliziert“ und drängt Finalisten auf Reformpläne – Entscheidung bis Weihnachten?

Author:
HashR8te
Published:
2025-11-26 02:45:02


Analyst Scott Bessent übt scharfe Kritik an der zunehmenden Komplexität der Geldpolitik und befragt die fünf Finalisten für den Fed-Vorsitz zu ihren Reformideen. Die Entscheidung könnte noch vor Weihnachten fallen. Hier die Details zur Kontroverse um Bilanzpolitik, Kommunikation und regionale Banken – samt überraschender Trump-Anekdote.

Warum bezeichnet Bessent die Fed als „zu kompliziert“?

„Die Fed hat sich in ein Labyrinth aus Werkzeugen und Regelwerken verstrickt“, so Bessents vernichtendes Urteil im Gespräch mit unserem BTCC-Analystenteam. Sein Hauptkritikpunkt: Das „System der reichlichen Reserven“, mit dem die Zinsen gesteuert werden. Seit Juni 2022 schrumpft die Bilanz zwar wieder – nachdem sie während COVID-19 durch massive Anleihekäufe explodiert war. Doch die jüngste Nutzung der Permanent Repo Facility (zuletzt 50,4 Mrd. USD im Oktober) zeige, dass der Teufel im Detail stecke. „Da gibt’s diese komplizierte Rechnung zwischen Geldpolitik, Bilanz und Regulierung – die will ich von jedem Kandidaten erklärt haben“, betont Bessent.

Wer sind die fünf Finalisten für den Fed-Vorsitz?

Die Trump-Administration hat ein hochkarätiges Feld nominiert:

  1. Christopher Waller (amtierender Fed-Gouverneur)
  2. Michelle Bowman (Fed-Gouverneurin)
  3. Kevin Warsh (ehemaliger Fed-Vize)
  4. Kevin Hassett (NEC-Direktor)
  5. Rick Rieder (BlackRock-Fondsmanager)
„Jeder muss konkret sagen, wie er Struktur, Werkzeuge und Kommunikation der Fed vereinfachen würde“, erklärt Bessent. Besonders spannend: Die Entscheidung könnte laut Insidern noch vor dem 25. Dezember fallen – pünktlich zu Trumps „Christmas surprise“-Tradition.

Was stört Bessent an der aktuellen Kommunikationspolitik?

„Die Fed gehört zurück auf die zweite Reihe“, fordert der Analyst pointiert. Seine Kritik:

  • Zu viele redundante Reden regionaler Bankpräsidenten
  • Mindestens 3-4 Regionalbanken werden von „Pendlern“ geleitet („Die wohnen nicht mal in ihrem Distrikt!“)
  • Der Februar 2025 steht mit Raphael Bostics Rücktritt ohnehin für personelle Veränderungen
Dazu kommt die Zinsdebatte: Als TRUMP scherzte, er würde Bessent feuern, falls dieser nicht für Zinssenkungen lobbyiere, konterte dieser trocken: „Das war offensichtlich ein Witz.“

Wie bewertet das BTCC Research Team die Situation?

„Bessents Kritikpunkte sind nicht neu, aber ihr Timing ist brisant“, analysiert unser Senior Economist. Daten von TradingView zeigen: Die Volatilität im Repo-Markt deutet tatsächlich auf strukturelle Liquiditätsprobleme hin. „Die Frage ist, ob die Kandidaten mit technischen Korrekturen auskommen – oder einen Systemreset brauchen.“ Während Hassett und Warsh als Reformbefürworter gelten, würden Waller und Bowman wohl auf Kontinuität setzen. Rieder wiederum könnte als BlackRock-Veteran die Märkte beruhigen.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Quellen: Federal Reserve, TradingView, eigene Analysen.

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