Australiens Konsumrausch bremst RBA-Zinssenkungen – was das für Anleger bedeutet
Die australischen Verbraucher geben mehr aus als erwartet – und setzen damit die Notenbank unter Druck.
Steigende Ausgaben signalisieren eine robuste Wirtschaft, was die RBA veranlassen könnte, die Zinsen höher zu halten. Für Krypto-Investoren bedeutet das: Traditionelle Finanzinstrumente bleiben vorerst attraktiv, während riskantere Assets warten müssen.
Die Zentralbanker lieben nichts mehr als stabile Preise – außer vielleicht Ausreden, um nichts zu ändern. Jeder Anstieg der Verbraucherausgaben gibt ihnen einen Grund, den status quo beizubehalten.
Also schnallt euch an, Leute. Die Zinsen werden so schnell nicht fallen. Zeit, die Portfolios umzuschichten – oder einfach auf die nächste Krypto-Rally zu warten.
RBA hält Zinsdruck aufrecht, da Bullock auf Zölle hinweist, die die globale Aussicht trüben
Die RBA senkte den cash Beschäftigungs- und Inflationszielen der Zentralbank in Einklang zu bringen .
Ökonomen und Finanzmarktexperten prognostizieren, dass die RBA ihren Zinssatz im weiteren Monatsverlauf stabil halten wird, bevor sie im November eine weitere Zinssenkung vornimmt. Die Entscheidungsträger werden vor ihrer Sitzung am 29. und 30. September aktuelle Umfragen zur Verbraucher- und Geschäftsstimmung, aktuelle Arbeitsmarktzahlen und den monatlichen Verbraucherpreisindex für August berücksichtigen.
In Bezug auf den internationalen Handel merkte Bullock an, dass das Worst-Case-Szenario der RBA noch nicht absehbar sei, da die meisten Länder keine Vergeltungsmaßnahmen gegen die Zölle von Präsident Donald TRUMP ergriffen hätten dent Dennoch sei dies eine „kleine Bedrohung“. Australien sei mit dem globalen Basissatz von 10 Prozent belegt.
„Das Problem mit den US-Zöllen ist nicht nur, dass sie stark gestiegen sind, sondern auch, dass ihre Anwendung unvorhersehbar ist – und das nicht immer zu Handelszwecken“, sagte sie. „Sie werden für alle möglichen Zwecke eingesetzt.“ Bullock warnte daher, dass die Zölle weiterhin eine große, ungewisse Wolke über der Weltwirtschaft seien.
Bullock treibt die technische Überholung der RBA voran, während sich die Mitarbeiter an die KI-gesteuerte Transformation anpassen
Neben den geldpolitischen Bedenken hob Gouverneurin Michele Bullock die internen Modernisierungsbemühungen der Reserve Bank of Australia (RBA) hervor und merkte an, dass die Mitarbeiter die Last der Agenda zur technologischen Transformation „spüren“.
Bullock sagte am Mittwoch in Perth, der Einsatz von Big Data und künstlicher Intelligenz könne die Politikgestaltung neu gestalten. Sie verbessere die Fähigkeit der Bank, die wirtschaftliche Lage besser zu verstehen, Prognosen zu verbessern und fundiertere Entscheidungen zu ermöglichen. Sie räumte jedoch ein, dass die Mitarbeiter diese Tools in ihre regulären Aufgaben integrieren müssten.
Der Gouverneur sagte außerdem, dass die RBA die technischen Grundlagen der australischen Zahlungs- und Abwicklungssysteme verbessert habe. Sie fördere außerdem eine „Kultur der Innovation“ und arbeite offener mit externen Partnern, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Branchenexperten zusammen, um unterschiedliche Perspektiven einzubringen und ihre Denkweise voranzutreiben.
Bullock sagte, das Sei alles schwierig. Sie merkte an, sie wäre unehrlich, wenn sie nicht sagen würde, dass die Mitarbeiter die Last der umfangreichen Veränderungsagenda spüren. Dennoch bietet der erwartete schnelle technologische Wandel in den kommenden Jahren spannende Chancen.
Bullock nannte künstliche Intelligenz, Datenwissenschaft und Big Data als Bereiche, die die RBA verändern könnten. Dies umfasst die Art und Weise, wie die Mitarbeiter ihre täglichen Aufgaben erfüllen, die Art und Weise, wie politische Entscheidungsträger Risiken für die Finanzstabilität bewerten, und die Analyse, die die Geldpolitik unterstützt.
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