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China droht die USA zu überholen – Deutschland steht vor einem Handels-Umbruch (1. Halbjahr 2025)

China droht die USA zu überholen – Deutschland steht vor einem Handels-Umbruch (1. Halbjahr 2025)

Published:
2025-08-08 22:56:17

Die globale Handelslandschaft kippt: China drängt die USA vom Thron – und Deutschland steht im Epizentrum des Machtwechsels.

Wer handeln will, muss zahlen. Und die Zeche zahlen jetzt die Amerikaner.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Chinas Aufstieg zum Top-Handelspartner Deutschlands ist keine Frage des Ob – sondern des Wann. Die USA halten sich noch mit Fingernägeln an ihrer Position fest, während Peking systematisch die Schrauben anzieht.

Ein Wechsel, der nicht nur Handelsbilanzen verändert – sondern geopolitische Kräfteverhältnisse neu justiert. Während Wall-Street-Banker noch über Zinsdifferenzen streiten, schreibt China die Regeln des Spiels neu. Wie üblich – ohne Rücksicht auf westliche Gefühle.

Die USA bleiben in Führung, aber nur mit knappem Vorsprung

Chinas Versuch, die USA als größten Handelspartner Deutschlands zu überholen, wurde durch einen Rückgang der deutschen Exporte in die USA um 3,9 Prozent vorangetrieben, eine Nebenwirkung der neuen US-Zölle, die unter der Trump-Regierung eingeführt wurden.

Unterdessen stiegen die Importe aus China im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent und überschritten die 80-Milliarden-Euro-Marke. Kommentatoren sehen in diesem Anstieg einen Beweis dafür, dass China begonnen hat, seinen Handel von den USA nach Europa umzulenken. Die deutliche Unterbewertung des Yuan gegenüber dem Euro macht die Handelsbeziehungen profitabel und die Waren günstiger.

Die deutschen Exporte nach China gingen um 14,2 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro zurück, da die Exporteure angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch chinesische Hersteller zu kämpfen hatten.

Der starke Rückgang der Exporte nach China sowie die stark steigenden Importe haben zu einem defivon 40 Milliarden Euro geführt, ähnlich dem von 2022. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es noch schlimmer kommen könnte.

„Im weiteren Jahresverlauf dürften sich die Verluste bei den deutschen Exporten in die USA fortsetzen und sogar noch verstärken“, sagte Jürgen Matthes, Leiter der Abteilung Internationale Wirtschaftspolitik am Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Die Commerzbank geht nun davon aus, dass die neuen US-Zölle die deutschen Exporte in den nächsten zwei Jahren um 20 bis 25 Prozent bremsen werden. Dies gibt China noch mehr Chancen, im Laufe des Jahres den ersten Platz unter den deutschen Handelspartnern zurückzuerobern.

Der Welthandel befindet sich in einer Neuausrichtung

Die Welt hat sich drastisch verändert, seit Donald TRUMP Präsident wurde. Er führte umfassende Reformen und Zölle ein, die die Norm durcheinanderbrachten und eine Neuausrichtung des Welthandels erzwangen.

Diese Zölle haben den transatlantischen Handel erheblich geschwächt und den Ländern keine andere Wahl gelassen, alsmaticvorzugehen, da sie ihre Interessen schützen wollen, ohne Trump in die Quere zu kommen, der gezeigt hat, dass er bereit ist, die Zölle als Kontrollinstrument einzusetzen.

Im April warnte die Welthandelsorganisation ( WTO ) vor der aktuellen Lage und gab bekannt, dass der globale Warenhandel in diesem Jahr voraussichtlich um 0,2 Prozent zurückgehen werde. In Nordamerika Sei mit einem deutlichen Rückgang der Exporte um 12,6 Prozent zu rechnen.

Der Bericht behauptete, der Rückgang könne noch schlimmer ausfallen und auf 1,5 Prozent steigen, sollten sich die Handelsspannungen verschärfen. Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala äußerte sich zu den globalen Auswirkungen: „Die anhaltende Unsicherheit droht das globale Wachstum zu bremsen, mit schwerwiegenden negativen Folgen für die Welt, insbesondere für die schwächsten Volkswirtschaften.“

Die Brookings-FT TracIndexes for the Global Economic Recovery teilten eine ähnliche Stimmung und kamen ebenfalls zu entsprechenden Ergebnissen. So prognostizierte ein Analyst eine düstere Zukunft für „jede offene Volkswirtschaft, die auf Handel angewiesen ist“, da diese Berichten zufolge unter Druck geraten werde.

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