Apple-Aktie stürzt ab: Acht Tage Verluste in Folge – längste Talfahrt seit Mai, vielleicht sogar seit 1991
Der Absturz ist spektakulär: Apple verzeichnet den achten negativen Handelstag in Serie. Eine solche Durststrecke hat der Tech-Gigant seit Mai nicht mehr erlebt – und möglicherweise seit 1991 überhaupt nicht.
Was steckt hinter dem Rutsch?
Die Zahlen sprechen für sich: Acht Tage. Das ist die längste Abwärtsserie seit über einem halben Jahr. Analysten kratzen in den Archiven, ob es einen noch längeren Fall seit dem fernen Jahr 1991 gegeben hat. Der Markt reagiert nervös auf jede kleine Nachricht, wenn ein Schwergewicht wie Apple ins Straucheln gerät.
Ein Blick über den Tellerrand
Während traditionelle Werte wie Apple schwächeln, zeigt sich in anderen Ecken des Finanzuniversums eine andere Dynamik. Digitale Assets beweisen zunehmend ihre Unabhängigkeit von klassischen Korrelationen – ein Zeichen für einen reiferen, eigenständigen Markt. Während sich die Börsen mit Zinsängsten und Gewinnwarnungen plagen, operieren dezentrale Finanzprotokolle einfach weiter. Ein bisschen wie der unerschütterliche Techniker, der während einer Büropanik ruhig seinen Code schreibt.
Das große Ganze
Einzelne Korrekturen, selbst bei Bluechips, sind im Marktzyklus normal. Spannender ist die langfristige Verschiebung: Innovation findet nicht mehr nur in Cupertino statt, sondern zunehmend in offenen, dezentralen Netzwerken. Die nächste disruptive Kraft kommt vielleicht nicht aus einem Konzern-Hauptquartier, sondern aus einer global verteilten Community von Entwicklern. Das ist zumindest die Wette, auf die viele setzen – während sich andere fragen, ob Apple einfach nur einen schlechten Monat hat. Die Finanzwelt liebt es schließlich, aus einer Woche Drama eine Jahrhundertgeschichte zu machen.
Längste Niederlagenserie seit Jahrzehnten
Laut Dow Jones Market Data entspricht dies Apples längster Verlustserie seit einem ähnlichen achttägigen Einbruch im Mai. Sollten die Aktien am Montag erneut fallen, wäre dies die längste Verlustserie seit 1991.
bleiben dennoch optimistisch. Das Unternehmen bestätigte am Freitag seine Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 325 auf 330 US-Dollar an. Dieser Schritt erfolgt im Vorfeld der der Apple- Quartalszahlen am 29. Januar. Analysten erwarten solide Umsatz- und Gewinnzahlen für das im Dezember abgeschlossene
„Unsere Überprüfungen in Verbindung mit Branchenkennzahlen deuten darauf hin, dass die AAPL-Schätzungen kurzfristig Aufwärtspotenzial aufweisen, das durch eine robuste iPhone-Nachfrage und minimale Gegenwinde bei den Speicherkosten bedingt ist“, schrieben die Analysten unter der Leitung von Amit Daryanani in ihrer Forschungsnotiz.
Apple hatte Investoren im letzten Quartal ein Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent prognostiziert. Dies wäre das erste Mal seit dem Geschäftsjahr 2022, dass das Unternehmen ein zweistelliges Wachstum erzielt. Evercore geht davon aus, dass Apple diese Prognosen sogar übertroffen hat, und verweist auftroniPhone-Verkäufe in Nordamerika, China und Indien. Europa zeigte laut Evercore hingegen eine gewisse Schwäche.
Steigende Speicherchip-Kosten sind ein weiterer Faktor, den man im Auge behalten sollte. Untersuchungen von Counterpoint deuten darauf hin, dass die Speicherpreise im laufenden Quartal aufgrund des knappen Angebots und der Tron Nachfrage um 40 bis 50 % steigen könnten.
tronkurzfristige Aussichten trotz bevorstehender Herausforderungen
jedoch an, dass Apple zu sein scheint . Das Unternehmen verfügt über langfristige Verträge mit Zulieferern und könnte möglicherweise einige Komponenten selbst herstellen, um die Gewinnmargen zu verbessern .
Evercore behält Apple vor den Quartalszahlen der nächsten Woche als „Top-Pick“ im Portfolio
Nicht alle teilen diese optimistische Einschätzung. Mizuho Securities veröffentlichte am Freitag eine separate Analyse, in der ein Rückgang der iPhone-Verkäufe um 8 % bis 2026 prognostiziert wird. Das Unternehmen nannte einen insgesamt stagnierenden Smartphone-Markt und ein zunehmend preissensibles Konsumverhalten als mögliche Herausforderungen für Apple.
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