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Bithumb erwartet Geldwäsche- und KYC-Strafen der FIU Anfang 2026 – Regulierungsdruck auf Krypto-Börsen steigt

Bithumb erwartet Geldwäsche- und KYC-Strafen der FIU Anfang 2026 – Regulierungsdruck auf Krypto-Börsen steigt

Published:
2026-01-03 12:10:27

Die Financial Intelligence Unit (FIU) bereitet sich darauf vor, Anfang 2026 Geldwäsche- und KYC-Strafen gegen Bithumb zu verhängen – ein klares Signal an die gesamte Krypto-Branche.

Regulierungsbehörden schlagen zurück

Nach Monaten der Untersuchung steht Südkoreas größte Kryptobörse vor einer regulatorischen Abrechnung. Die FIU, die für die Bekämpfung von Geldwäsche zuständig ist, hat offenbar Verstöße gegen die Know-Your-Customer-Richtlinien und Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung festgestellt. Die erwarteten Sanktionen könnten Millionenbeträge erreichen und einen Präzedenzfall für andere Plattformen schaffen.

KYC-Lücken im Fokus

Die Prüfer konzentrieren sich auf Schwachstellen in den Identitätsprüfungsverfahren von Bithumb – genau die Art von Compliance-Mängeln, die traditionelle Finanzinstitute seit Jahren mit einem müden Lächeln beobachten. Während Banken unter Bergen von Papierkram ersticken, kämpfen Krypto-Pioniere noch mit den Grundlagen der Kundenidentifikation.

Ein Testfall für die Branche

Die kommenden Strafen markieren einen Wendepunkt für Südkoreas lebendigen Kryptomarkt. Regulierungsbehörden weltweit erhöhen den Druck auf digitale Asset-Plattformen, die sich bisher in einer Grauzone zwischen Innovation und Regulierung bewegten. Für Bithumb bedeutet dies nicht nur finanzielle Einbußen, sondern auch Reputationsschaden in einem Markt, der Compliance zunehmend wertschätzt.

Die Botschaft ist klar: Die Ära der regulatorischen Nachsicht geht zu Ende. Krypto-Börsen müssen jetzt beweisen, dass sie nicht nur technologisch, sondern auch compliance-technisch mit den etablierten Finanzspielern mithalten können – oder die Konsequenzen tragen.

Bithumb drohen Strafen wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen

Die genaue Höhe der Geldstrafe steht noch aus, wird aber noch offiziell bekannt gegeben. Branchenkenner behaupten jedoch, dass die dent systemischer Geldwäscheverstöße ähnlich wie bei Upbit und Korbit abläuft.

Die Börse könnte mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt werden. Quellen schätzen, dass diese die von der Finanzaufsichtsbehörde gegen Upbit verhängte Strafe von 25 Millionen US-Dollar erreichen oder sogar übersteigen könnte. Grund dafür sind der enorme Marktanteil und die zusätzlichen Ermittlungen zu ihrem Orderbuch.

Berichten zufolge hat die FIU ihre Prüfungen bereits abgeschlossen und Sanktionen verhängt. Zu den Verstößen von Bithumb zählt die mangelhafte Kundenprüfung, darunter unvollständige Überprüfung der Nutzeridentitäten dent z. B. unscharfe Bilder, fehlerhafte Adressprüfungen) und fehlende verstärkte Sorgfaltspflichten gegenüber Hochrisikokunden. Upbit verzeichnete 5,3 Millionen solcher Fälle, Korbit hingegen nur 12.800.

Darüber hinaus erlaubte Bithumb auch Transaktionen durch nicht verifizierte Nutzer und verstieß damit gegen die Regeln, die die Nutzung der Plattform bis zum Abschluss der vollständigen KYC-Prüfung untersagen. Die Plattform versäumte es außerdem, verdächtige Transaktionen zu melden und verzögerte oder unterließ es, Meldungen über ungewöhnliche Handelsaktivitäten an die Behörden zu übermitteln.

Die FIU behauptete außerdem, dass Bithumb Transaktionen mit nicht registrierten lokalen und internationalen Börsen unterstützte und dadurch die Geldwäsche über die Grenze hinweg verstärkte.

Die FIU verspricht, den Markt zu stabilisieren, um das Vertrauen zu gewährleisten

Im Gegensatz zu Upbit und Korbit wurde Bithumb zusätzlich wegen seines Orderbuchmanagements untersucht. Die Aufsichtsbehörden warfen ihm manipulative Praktiken oder eine unzureichende Überwachung vor, was die Schwere der Strafen für die Börse noch verstärken könnte.

Die FIU wies darauf hin, dass die aufgeführten Probleme auf wiederholte oder strukturelle Schwächen und nicht auf Einzelfälle zurückzuführen seien. Die Zunahme der Verstöße zeugt trotz Bithumbs marktbeherrschender Stellung von mangelnder interner Kontrolle.

Die FIU gab an, die Details nach Eingang der Stellungnahme von Bithumb zu ihren ersten Erkenntnissen festzulegen. Der Prozess soll voraussichtlich Anfang 2026 abgeschlossen sein. Dies entspricht ihrem methodischen Vorgehen, bei dem Abschreckung im Vordergrund steht und nicht die Störung des Datenverkehrs.

Die FIU hat unterdessen die Überprüfung großer Kryptobörsen verschärft, um deren Einhaltung der AML- und KYC-Vorschriften sicherzustellen. Die jüngsten Strafen richteten sich dent die fünf größten Kryptobörsen: Upbit, Coinone, GOPAX, Bithumb und Korbit .

Die FIU kündigte an, im Anschluss an die weiteren Vor-Ort-Prüfungen Folgemaßnahmen durchzuführen. Die Aufsichtsbehörde erwähnte zudem, dass sie Sanktionen bei schwerwiegenden Verstößen gegen spezielle Finanzgesetze verhängen werde, was als Warnung an andere Krypto-Unternehmen dienen solle. Sie bekräftigte außerdem, ihre Bemühungen zur Verbesserung der Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen von Krypto-Börsen fortzusetzen.

Die FIU erklärte, die Verstöße seien offenbar darauf zurückzuführen, dass das rasante Wachstum die Compliance-Infrastruktur übersteige, und merkte an, dass sie die Kryptoindustrie beim Wachstum mit öffentlichem Vertrauen unterstützen werde.

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