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Senat bestätigt Jared Isaacman als NASA-Administrator mit 67 zu 30 Stimmen nach hartem Nominierungskampf

Senat bestätigt Jared Isaacman als NASA-Administrator mit 67 zu 30 Stimmen nach hartem Nominierungskampf

Published:
2025-12-17 21:35:05

Washington D.C. – Der Senat hat entschieden. Nach monatelangem politischem Tauziehen fiel der finale Hammerschlag für die Führung der US-Raumfahrtbehörde.

Die Zahlen sprechen

67 Ja-Stimmen gegen 30 Nein-Stimmen – das Votum zeigt klare Unterstützung, aber auch tiefe Gräben. Keine einstimmige Entscheidung, sondern ein Spiegelbild der polarisierten politischen Landschaft. Die erforderliche Mehrheit wurde deutlich übertroffen, doch fast ein Drittel der Senatoren blieb auf der Oppositionsbank.

Der lange Weg zur Bestätigung

Nominierungskämpfe dieser Intensität kosten Zeit, politisches Kapital und – natürlich – Steuergelder. Während sich der Senat in Verfahrensfragen verhedderte, tickten die Uhren bei laufenden NASA-Missionen weiter. Ein Prozess, der an die langwierigen Genehmigungsverfahren für traditionelle Finanzprodukte erinnert – nur mit weniger Renditeaussicht und mehr Raketentreibstoff.

Neue Ära für die NASA

Isaacman übernimmt das Ruder in einer Schlüsselphase. Private Raumfahrtunternehmen drängen in den Markt, internationale Partnerschaften stehen auf dem Prüfstand, und das Artemis-Programm zielt erneut auf den Mond. Seine Bestätigung beendet die Führungsunsicherheit und setzt ein klares Signal: Kontinuität statt Kurswechsel.

Die Raumfahrtbehörde bekommt ihren Kapitän – jetzt muss das Schiff durch die nächsten politischen und budgetären Asteroidenfelder navigieren. Ob die Rechnung am Ende aufgeht? Das entscheidet sich nicht im Senatssaal, sondern im Weltraum.

Investoren drängen vor dem Börsengang von SpaceX über einen ETF auf Beteiligungen.

Während Jared um den NASA-Sitz kämpfte, entstand parallel dazu ein regelrechter Boom rund um SpaceX. Privatanleger rissen sich darum, noch vor dem Börsengang auch nur einen kleinen Anteil an dem privaten Unternehmen zu ergattern.

Dieser Ansturm rückte den ERShares Private-Public Crossover ETF (Ticker: XOVR) ins Rampenlicht. Der Fonds konnte seit dem 8. Dezember über 470 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnen, was mehr als der Hälfte seines Gesamtvermögens entspricht.

Ein Grund dafür: Laut einem Bericht von Bloomberg strebt Musk einen Börsengang im Jahr 2026 an, der über 30 Milliarden US-Dollar einbringen und SpaceX mit rund 1,5 Billionen US-Dollar bewerten könnte. Investoren sahen den ETF als eine der wenigen in den USA notierten Möglichkeiten, in das Unternehmen zu investieren, da er über eine Zweckgesellschaft einen kleinen Anteil an SpaceX hält.

Der ETF erwarb diese Beteiligung im Dezember 2024. ERShares gab an, damals über 20 Millionen US-Dollar in SpaceX investiert zu haben, wodurch die Position etwa 12 % des ETF-Vermögens ausmachte. SpaceX war die erste private Beteiligung des Fonds, nachdem dieser im August 2024 seinen Namen geändert und sein Anlagemandat um private Unternehmen erweitert hatte. Zu diesem Mandat gehören auch börsennotierte Start-ups.

Doch mit dem Zufluss neuer cash sank der Anteil von SpaceX am Gesamtvermögen auf etwa 4 %. Daten zeigen, dass das Unternehmen nun hinter Nvidia, Meta und Maplebear liegt.

Dave Nadig, Forschungsleiter bei ETF.com, erklärte, der Fonds bewerte seine SpaceX-Aktien mit 185 US-Dollar. „Dieser Preis liegt weit unter dem, was die Sekundärmärkte bieten“, merkte er an. Durch diesen niedrigen Wert bleibt die Beteiligung gering, und es ist dem ETF schwer, ohne Preisanpassung weitere Aktien zu erwerben.

Wenn SpaceX bei 420 US-Dollar notiert würde, dem Preis einer kürzlich erfolgten Zweitplatzierung, würde der Nettoinventarwert des Fonds um etwa 4 % steigen. Nadig warnte jedoch, dass viele Anleger möglicherweise nicht den vollen Gewinn realisieren könnten, da späte Käufer nach dem Börsengang mit sinkenden Renditen rechnen müssten, sobald die Verkäufer aussteigen.

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