Fed kündigt Comeback der Vermögenskäufe an - Krypto-Märkte vor Liquiditätsschub
Die US-Notenbank greift wieder in die Trickkiste: Ab Anfang nächsten Jahres pumpen sie frisches Geld in den Markt.
Rettungsaktion für angeschlagene Märkte
Finanzierungslücken stopfen und Unsicherheiten vertreiben - die Fed kehrt zu ihren bewährten Methoden zurück. Als ob quantitative Lockerung jemals wirklich aufgehört hätte.
Traditionelle Anleger zittern, während Krypto-Enthusiasten die Hände reiben. Mehr Liquidität bedeutet mehr Spielgeld für riskantere Wetten - und digitale Assets stehen ganz oben auf der Liste.
Die Fed dreht den Geldhahn wieder auf. Mal sehen, wer diesmal in der Welle schwimmt - und wer untergeht.
Die US-Märkte haben ihre Besorgnis über den Angebotsdruck im Land etwas gemildert.
Casiraghi prognostizierte , dass die Fed monatlich Staatsanleihen im Wert von rund 35 Milliarden Dollar erwerben würde, was einer monatlichen Ausweitung ihrer Bilanzsumme von 6,6 Billionen Dollar um 20 Milliarden Dollar entspräche. Er merkte außerdem an, dass die Fed einen Teil ihrer hypothekenbesicherten Wertpapiere abstoßen werde.
Die Maßnahmen der Fed sollen das Vertrauen der Anleger wiederherstellen, die hinsichtlich der Tragfähigkeit der Staatsverschuldung besorgt sind. Bislang haben sich die Märkte etwas beruhigt, da Händler davon ausgehen, dass die Fed ihre quantitative Straffung beenden wird. Fondsmanager zeigten sich zudem optimistisch, dass das US- defi, das derzeit bei 6 % des BIP liegt, sinken könnte.
Mark Cabana, Leiter der US-Zinsstrategie bei der Bank of America, stellte sogar fest, dass die Märkte deutlich weniger besorgt über Angebotsengpässe zu sein scheinen als zuvor. Er bemerkte: „Die Sorgen über eine Verschärfung des defihaben sich aufgrundtronZolleinnahmen und der Erwartung, dass die Fed bald mit dem Ankauf von Staatsanleihen beginnen wird, gelegt.“
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen, ein wichtiger Indikator für die weltweite Kreditaufnahme, ist dank einer anhaltenden Rallye seit dem Sommer bereits von 4,8 % im Januar auf unter 4,1 % gefallen. Hauptgrund dafür sind die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen bald senken wird.
Casiraghi behauptet, dass die Fed derzeit nicht die Absicht hat, das QT-Programm zu verlängern.
Der Renditeabstand zwischen 10-jährigen US-Staatsanleihen und Zinsswaps gleicher Laufzeit hat sich seit dem Höchststand im April deutlich verringert und liegt nun bei etwa 0,16 Prozentpunkten. Normalerweise korrelieren Anleiherenditen und Swap-Sätze stark, da beide die Erwartungen an zukünftige Zinssätze widerspiegeln. In den USA und Großbritannien sind die Renditen in diesem Jahr jedoch stärker gestiegen als die Swap-Sätze, da Anleger für die Übernahme der wachsenden Staatsverschuldung höhere Renditen forderten.
Die Renditen 30-jähriger US-Staatsanleihen liegen aktuell nur noch einen Prozentpunkt über denen 2-jähriger Anleihen, verglichen mit über 1,3 Prozentpunkten im September. Gleichzeitig hat sich die Differenz zwischen den Renditen 10-jähriger britischer Staatsanleihen und den Swap-Sätzen von fast 0,4 Prozentpunkten im April auf rund 0,25 Prozentpunkte verringert.
Die Entscheidung der Fed, ihren quantitativen Straffungskurs zu beenden, fiel in eine Zeit, in der Anzeichen dafür aufkamen, dass der Versuch der Zentralbank, die Liquidität zu erhöhen, die kurzfristigen Finanzierungsmärkte destabilisierte.
Die Käufe deuten darauf hin, dass die Banken über mehr als ausreichende Reserven verfügen. Zum Vergleich: In der Vergangenheit wurden im Rahmen der quantitativen Lockerung während Konjunkturabschwüngen Anleihen im Wert von Billionen Dollar angekauft. Casiraghi erklärte sogar, dass die quantitative Lockerung darauf abzielt, die Liquidität in Krisenzeiten massiv zu erhöhen.
Im Gegensatz dazu besteht das Ziel der Fed jetzt lediglich darin, sicherzustellen, dass das System über genügend Reserven verfügt, um die Politik effektiv umzusetzen.
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