US-PCE-Inflation springt erstmals seit Februar – Fed-Zinssenkungen jetzt in weiter Ferne?
Die Inflation bei den US-Kernausgaben (PCE) zeigt wieder Zähne – zum ersten Mal seit Februar 2025. Jetzt zittern die Märkte: Wird die Fed ihre versprochenen Zinssenkungen zurückziehen?
Der Albtraum jedes Zentralbankers: Genau wenn sich die Wall Street auf lockere Geldpolitik freut, beißt die Inflation zurück. Die aktuellen Daten könnten die Fed zwingen, ihre rosigen Prognosen über Bord zu werfen.
Typisch: Gerade als die Krypto-Bullen auf billiges Geld wetteten, kommt die Realität der alten Finanzwelt zurück. Vielleicht sollte die Fed einfach Bitcoin in ihren Warenkorb aufnehmen – dann wäre die Inflation wenigstens dezentralisiert.
Fed trotz starker Wirtschaftsdaten vorsichtig
Obwohl die jüngsten US-Wirtschaftsdaten weitgehend positiv ausfielen, lehnte die Federal Reserve eine Zinssenkung im Juni AB und entschied sich stattdessen dafür, die wichtigsten Inflationstrends genauer zu beobachten. Angesichts des Anstiegs des Kern-PCE sind die Markterwartungen für eine Zinssenkung im Juli stark zurückgegangen, und eine Senkung im September ist nun das Basisszenario.
Die Fed hat wiederholt betont, dass sie die Inflation vor einer Lockerung der Geldpolitik wieder auf das Ziel von 2% zurückführen will. Der Anstieg der Kerninflation erschwert diesen Weg, auch wenn die Wachstums- und Arbeitsmarktindikatoren weiterhin stark sind.
Nach der Veröffentlichung des Berichts passten die Händler ihre Erwartungen für Zinssenkungen an und preisten nur noch eine Senkung um 25 Basispunkte im September ein, wobei weitere Senkungen nun von einer künftigen Desinflation abhängig gemacht werden.