Amazon und Walmart planen eigene Stablecoins – Bezahlen wird revolutioniert!
Die Retail-Giganten Amazon und Walmart könnten bald mit unternehmenseigenen Stablecoins das Bezahlen auf ihren Plattformen neu erfinden. Ein strategischer Schachzug im Kampf um die Vorherrschaft im digitalen Zahlungsverkehr.
Stablecoins als Game-Changer: Die Einführung unternehmenseigener Kryptowährungen würde nicht nur Transaktionskosten drücken, sondern auch die Kundenbindung massiv stärken. Ein genialer Zug – oder doch nur ein weiteres Mittel zur Datenerfassung?
Die Börsen reagieren bereits: Während die Nachricht die Krypto-Szene elektrisiert, fragen sich Skeptiker, ob dies wirklich Dezentralisierung bedeutet – oder einfach nur Corporate Blockchain mit extra Schritten. Immerhin: Die Banken dürften sich freuen... bis sie merken, dass sie umgangen wurden.
Die Dynamik beschränkt sich nicht nur auf den Einzelhandel. Shopify hat bereits zugesagt, USDC-Zahlungen bis Ende 2025 einzuführen, und ein Bankenkonsortium, dem JPMorgan, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo angehören, diskutiert ebenfalls über einen gemeinsamen Token. Der Post-Trade-Riese DTCC bezeichnete Stablecoins während einer Pilotstudie im Mai als „ideales Instrument” für Just-in-Time-Sicherheiten.
Keines dieser Projekte wird gestartet, bevor der Gesetzgeber die endgültige Fassung des GENIUS Act ausgehandelt hat und das Repräsentantenhaus seine Zustimmung gegeben hat. Aber wenn der Gesetzentwurf auf dem Schreibtisch des Präsidenten landet, ist mit einem Ansturm zu rechnen: Großhandelsketten, Banken und Fintech-Unternehmen scheinen bereit zu sein, Kartenzahlungen gegen Blockchains auszutauschen, sobald Washington ihnen die Regeln vorgibt.