Worldcoin rollt Iris-Scan-ID und Krypto-Belohnungen in Großbritannien aus – Datenschutzfragen unbeantwortet
Das umstrittene Projekt von Sam Altman expandiert nach Europa – und zahlt Nutzern Crypto für ihren Augenscan. Ein Deal, bei dem die Briten ihre Biometrie gegen digitale Pennys tauschen.
Wie lange dauert es, bis die Financial Conduct Authority (FCA) hier einschreitet? Immerhin: Ein kreativer Weg, die Massen für KI-Trainingsdaten zu bezahlen – wenn auch mit der Privatsphäre als Wechselgeld.
Um Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auszuräumen, versichert das Unternehmen, dass keine Rohdaten der Iris gespeichert werden. Die Informationen werden verschlüsselt und nach dem Scan gelöscht, und die Verifizierung erfolgt lokal auf dem Gerät des Nutzers, wodurch die Abhängigkeit von zentralisierten Datenbanken verringert wird.
Die Regulierungsbehörden haben davon Kenntnis genommen. Worldcoin arbeitet aktiv mit den britischen Datenschutzbehörden zusammen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, auch wenn Kritiker die Ethik der Verwendung biometrischer Daten im Austausch gegen Kryptowährung in Frage stellen.
Weltweit hat Worldcoin bereits 13 Millionen Nutzer verifiziert und expandiert weiter in große US-Städte wie San Francisco und Austin. Ob dies eine neue Ära der digitalen Identität einläutet – oder tiefere Überwachungsbedenken aufwirft –, das Vereinigte Königreich ist nun Teil des Experiments.