Memecoin-ETF bis 2026? Analysten sehen Chance – trotz aller Absurdität
Die Idee klingt wie ein schlechter Witz: Ein börsengehandelter Fonds, der Shiba Inu und Dogecoin bündelt. Doch Marktbeobachter halten ein solches Produkt für realistisch – wenn auch erst in ein paar Jahren.
Während traditionelle Anleger noch über Bitcoin-ETFs streiten, prescht die Krypto-Branche schon vor. Memecoins als nächster Schritt? Die Analysten scheinen es ernst zu meinen.
Manche Institutionen werden alles handeln – Hauptsache, es bringt Gebühren. Ob das dann auch Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.
Der Branchenanalyst Dave Nadig fügte hinzu, dass die aktuellen Grantor-Trust-Regeln ein aktives Management von Krypto-Trusts verhindern, was die Einführung eines solchen ETF verzögern könnte, sofern sich die Regeln nicht ändern. Da jedoch Paul Atkins nun den Vorsitz der SEC innehat und sich für einen breiteren Zugang zu Kryptowährungen einsetzt, könnte sich dies bald ändern.
Unterdessen verschiebt die SEC weiterhin Entscheidungen über hochkarätige ETF-Anträge, darunter solche im Zusammenhang mit Ethereum-Staking und Vermögenswerten wie XRP, Solana, Litecoin und Dogecoin. Dogecoin könnte am Ende die erste Memecoin sein, die den Appetit der Regulierungsbehörden auf einen solchen Fonds ernsthaft auf die Probe stellt. Balchunas deutete an, dass die Art und Weise, wie die SEC mit dem Antrag umgeht, ein Hinweis darauf sein könnte, wie es mit Memecoin-ETFs weitergeht.