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AT&T-Aktie steigt nach Q1-Zahlen – Gewinn und Kundenzuwachs übertreffen Erwartungen

AT&T-Aktie steigt nach Q1-Zahlen – Gewinn und Kundenzuwachs übertreffen Erwartungen

Published:
2026-04-22 13:20:34

Zusammenfassung

  • AT&T erzielte im Q1 einen bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 0,57 US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 0,55 US-Dollar.
  • Der Umsatz belief sich auf 31,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 2,9 % im Jahresvergleich und über der Schätzung von 31,25 Milliarden US-Dollar.
  • Die Nettozugänge bei Postpaid-Handytarifen von 294.000 übertrafen die Analystenschätzung von 270.000.
  • Die Aktie stieg nach Veröffentlichung der Ergebnisse um 0,8 %.
  • AT&T bekräftigte die Jahresprognose für 2026, einschließlich eines freien Cashflows von mindestens 18 Milliarden US-Dollar.

AT&T startete den Mittwoch mit einem soliden Quartalsbericht und übertraf die Erwartungen der Wall Street bei Gewinn, Umsatz und Kundenzuwachs.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,57 US-Dollar gegenüber den erwarteten 0,55 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 31,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 2,9 % im Jahresvergleich und über der Analystenschätzung von 31,25 Milliarden US-Dollar.

Die Aktie gewann nach Bekanntgabe der Ergebnisse 0,8 %.

AT&T Inc., T

AT&T gewann im Quartal netto 294.000 Postpaid-Handykunden hinzu. Analysten hatten etwa 270.000 bis 272.000 erwartet, was eine klare Übererfüllung darstellt.

Die Bündelungsstrategie zeigt Wirkung. Etwa 42 % bis 45 % der AT&T-Heiminternetkunden haben auch einen Mobilfunkvertrag – eine Konvergenz-Strategie, die sich als zentraler Verkaufsargument erweist.

Die gesamten Internet-Nettozugänge beliefen sich im Quartal auf 584.000. Diese verteilten sich gleichmäßig: 292.000 Glasfaser- und 292.000 Festnetz-Funkzugänge.

AT&T und der Konkurrent T-Mobile verlängerten ihre Gerätesubventionen bis ins erste Quartal und konkurrierten intensiv um Kunden mit iPhone-Angeboten und Tarifrabatten.

Preisstrategie

AT&T erhöhte außerdem die Preise für seine niedrigsten und höchsten Mobilfunktarife. Das Ziel ist es, Kunden in mittlere Tarife zu lenken und den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer (ARPU) zu steigern.

Analysten zufolge geht es bei diesem Schritt eher darum, Kunden in höherpreisige Tarife zu bewegen, als einen Preiskampf auszulösen.

Umstrukturierung der Geschäftssegmente

Ab diesem Quartal hat AT&T sein Geschäft in neue Segmente umstrukturiert, um den Fokus stärker auf Kernwachstumsbereiche zu legen.

Das neue Segment „Advanced Connectivity“ – das den inländischen 5G- und Glasfaserausbau umfasst – verzeichnete ein Umsatzwachstum von etwa 5 %. Der Service-Umsatz in diesem Segment stieg im Jahresvergleich um 3,6 % auf 22,9 Milliarden US-Dollar. Das Betriebsergebnis (Operating Income) sprang um 14,8 % auf 6,9 Milliarden US-Dollar.

Ein Teil dieses Wachstums stammt vom übernommenen Massenmarkt-Glasfasergeschäft von Lumen.

Der freie Cashflow belief sich auf 2,5 Milliarden US-Dollar, nach 3,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang spiegelt höhere Investitionsausgaben (CapEx) wider, da AT&T den Glasfaserausbau beschleunigt.

Die Investitionsausgaben für das Quartal betrugen 4,9 Milliarden US-Dollar, gegenüber 4,3 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

CEO John Stankey bezeichnete es als „bestes erstes Quartal aller Zeiten bei den Nettozugängen von Internetkunden im Bereich Advanced Connectivity“.

AT&T bekräftigte seine Jahresprognose für 2026: einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,25 und 2,35 US-Dollar, ein EBITDA-Wachstum von 3 % bis 4 % und einen freien Cashflow von mindestens 18 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen hält auch an seinem Plan fest, im Jahr 2026 etwa 8 Milliarden US-Dollar an eigenen Aktien zurückzukaufen.

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