Circle-CSO: GENIUS Act stellt Big Tech und Banken ein Ultimatum – Wer überlebt die Regulierungswelle?
Die Regierung zieht die Zügel an: Der GENIUS Act könnte Big Tech und traditionelle Banken in die Knie zwingen. Circle's Chief Strategy Officer warnt vor einem Dominoeffekt.
Wer profitiert wirklich? Die Debatte über Tech-Übermacht vs. Finanz-Oligopole erreicht ihren Höhepunkt – just als die SEC ihre nächste Runde an 'Schutzmaßnahmen' ankündigt. Ironie des Schicksals: Dieselben Institutionen, die Krypto jahrelang blockierten, fürchten jetzt den Gegenangriff.
Ein Finanzsystem im Clinch: Während Lobbyisten Panik verbreiten, bauen DeFi-Protokolle im Verborgenen die Exit-Rampen. Denn wie immer gilt: Regulation schafft Innovation – nur nicht immer dort, wo die Gesetzgeber es erwarten.
GENIUS Act bringt regulatorische Klarheit
Mit dem GENIUS Act hat die Crypto Week in den USA ein starkes politisches Signal gesetzt. Der Gesetzesentwurf definiert digitale Vermögenswerte als eigene Asset-Kategorie und verlagert zentrale Zuständigkeiten von der SEC zur CFTC (Commodity Futures Trading Commission).
Auch Plattformen und Entwickler profitieren von klareren Offenlegungspflichten und einem praktikablen regulatorischen Rahmen. Damit entsteht erstmals eine Grundlage für differenzierte Regulierung. Circle-CSO Dante Disparte bezeichnete den GENIUS Act im Unchained Podcast als regelrechtes
📌Alles, was Du zur Verabschiedung des Stablecoin-Gesetzes GENIUS Act wissen musst, findest Du übrigens in unserem aktuellen Artikel!
Disparte: Klare Grenzen für Banken und Big Tech
Für den Circle-CSO ist das Gesetz nicht nur ein regulatorischer Fortschritt, sondern ein strategischer Wendepunkt: Es bringe die dringend benötigte Legitimität, einen rechtlichen Rahmen und die Möglichkeit, im globalen Wettbewerb zu bestehen.
Besonders betont Disparte, dass der GENIUS Act gezielt verhindern soll, dass große Technologieunternehmen und Banken den Stablecoin-Markt dominieren, ohne sich strikten regulatorischen und strukturellen Anforderungen zu stellen.
America just passed a national stablecoin law ‼️📜 🏦
Circle’s @ddisparte joins @unchained_pod to delve into:
🏛️ Why the GENIUS Act got bipartisan support
💡 How Circle plans to compete with big banks
🇺🇸 Why the dollar just got stronger
And more!
Timestamps:
🎬0:00 Intro
🇺🇸… pic.twitter.com/xOC2DjD31H
"Libra-Klausel" im Fokus
Disparte spricht von einer sogenannten "Libra-Klausel" – in Anlehnung an Metas gescheitertes Stablecoin-Projekt. Diese bislang wenig beachtete Passage im GENIUS Act soll verhindern, dass Technologiegiganten und Wall-Street-Größen den Stablecoin-Markt dominieren.
Demnach müssen nicht-bankenregulierte Unternehmen, die einen Stablecoin emittieren wollen, eineDiese Einheit soll sich strukturell eher an Circle als an eine klassische Bank anlehnen.
Zusätzlich müssen Unternehmen kartellrechtliche Hürden überwinden und sich einer Prüfung durch ein Komitee im US-Finanzministerium stellen, das ein Vetorecht beim Stablecoin-Launch besitzt.
Klare Regeln für Vertrauen und Stabilität
Auch Banken werden nicht verschont: Wer als Kreditinstitut einen Stablecoin ausgeben will, muss diesen über eineverwalten. Diese muss ohne Risiken, ohne Hebel und ohne Kreditvergabe operieren.
Laut Disparte ist diese Struktur "konservativer als jedes Deposit-Token-Modell, das JPMorgan oder andere vorgeschlagen haben". Sie schaffe klare Regeln, von denen am Ende "die Verbraucher, der Markt und der US-Dollar selbst" profitieren würden.
Breite politische Unterstützung für das Gesetz
Mit über 300 Stimmen im Repräsentantenhaus, darunter 102 demokratische Abgeordnete, wurde der GENIUS Act vergangene Woche mit breiter Mehrheit verabschiedet. Disparte sieht darin einen
Für ihn bringt das Gesetz Krypto endlich das, was lange gefordert wurde: "Legitimität, einen rechtlichen Rahmen in den USA und die Möglichkeit, fair zu konkurrieren."
Für Emittenten unterhalb eines Schwellenwerts von zehn Milliarden US-Dollar gelten weiterhin die Regeln der Bundesstaaten. Wer diese Grenze jedoch überschreitet, benötigt eine nationale Trust-Bank-Lizenz.
Zugleichführt umfassende Offenlegungspflichten ein und droht für nicht gedeckte Token mit strafrechtlichen Konsequenzen. "Terra-Experimente sind damit vom Tisch", so Disparte.
Fazit: Regeln für Vertrauen und Fairness
Mit dem GENIUS Act entsteht nicht nur ein differenzierter Regulierungsrahmen für digitale Assets – es wird auch ein klares Zeichen gegen die Konzentration wirtschaftlicher Macht gesetzt.
Gleichzeitig wird DeFi durch die Regulierung indirekt gestärkt. Der GENIUS Act ist damit ein Meilenstein für die Krypto-Regulierung in den USA.
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