Ripple greift nach der US-Banklizenz – Warum das ein Game-Changer sein könnte
Ripple macht ernst: Der Krypto-Riese hat offiziell eine Banklizenz in den USA beantragt. Ein strategischer Schachzug, der die Regulierungsdebatte aufmischt – und traditionelle Banken ins Schwitzen bringt.
Was steckt dahinter?
Ripples Vorstoß ist mehr als nur Bürokratie. Sollte die Lizenz durchgehen, könnte das Unternehmen damit eine Brücke zwischen Krypto und traditionellem Banking schlagen. Endlich legale Klarheit für XRP – oder ein weiteres Schlupfloch für die Finanzindustrie?
Die SEC beobachtet das Ganze sicher mit gemischten Gefühlen. Nach Jahren juristischer Grabenkämpfe würde eine Zulassung Ripples Position deutlich stärken. Gleichzeitig dürften die alten Geldhäuser schon ihre Lobbyisten mobilisieren.
Fazit: Ripple setzt alles auf eine Karte. Entweder das wird ihr Masterplan zur Dominanz – oder ein teures Lehrgeld in Sachen Regulierung. Die Banker an der Wall Street nehmen unterdessen schon mal ihr zweites Frühstücksmartini.
Ripple beantragt Banklizenz in den USA: Das steckt dahinter
Ripple beantragt eine Banklizenz in den USA – das berichtete das Wall Street Journal (Quelle in englischer Sprache) in der Nacht auf Donnerstag. Das Ziel des XRP-Entwicklers Sei es, den eigenen Stablecoin RLUSD dank der Lizenz im US-Markt zu etablieren.
Die Vereinigten Staaten von Amerika arbeiten derzeit an einem, das den Namen GENIUS Act trägt. Das Gesetz wurde bereits vom US-Senat verabschiedet. Es benötigt nun noch die Zustimmung des Repräsentantenhauses, die nächste Woche folgen soll.
Noch in derselben Woche soll dem US-Präsidenten Donald TRUMP der Entwurf vorgelegt werden. Trump kündigte bereits an, den GENIUS Act zu unterzeichnen, sodass dieser möglichst zeitnah in Kraft tritt.
Durch den GENIUS Act übernehmen, die bisher für diezuständig waren, auch die Regulierung von Stablecoin-Betreibern. Eine zentrale Rolle nimmt derein.
Laut Wall Street Journal erhielt der OCC Ripples Antrag für eine Banklizenz gestern bereits erfolgreich. Das Krypto-Unternehmen tritt damit in die Fußstapfen von USDC-Betreiber Circle, dessen Antrag auf eine Banklizenz bereits am Montag öffentlich bekannt wurde.
Die sogenannte »National Trust Bank Application«, die Circle und Ripple eingereicht haben, wird üblicherweise. Am Ende dieser Frist wird eine Banklizenz entweder erteilt oder verweigert.
Das erhofft sich Ripple von einer Banklizenz in den USA
Warum beantragt Ripple überhaupt eine Banklizenz in den USA? Das Unternehmen möchte mit der Lizenz, der unter dem herannahenden GENIUS Act möglich wäre.
Ripples eigener Stablecoin, der, der seit Dezember 2024 auf dem Markt verfügbar ist, würde dann der direkten Aufsicht der OCC unterstehen. Dadurch könnte Ripple das Stablecoin-Geschäft zu größeren Teilen ohne Partner betreiben.
So wäre für den Betrieb des RLUSD unter dem GENIUS Act dann keine Partnerschaft mit einer eigenständigen Bank notwendig. Die Ripple-Tochter Standard Custody & Trust Company beantragte zusätzlich einenzu einem.
Wird dieser Antrag bestätigt, so kann Ripple die. Normalerweise werden Stablecoin-Reserven bei Geschäftsbanken angelegt, die unter Institutionen eine geringere Reputation innehaben als die FED.
»Werden [die Anträge] freigegeben, würden wir sowohl eine staatliche als auch nationale Aufsicht genießen und einen neuen Standard für Vertrauen am Stablecoin-Markt herstellen«, schrieb Ripple-Geschäftsführer Brad Garlinghouse.Generell richten die beiden Anträge Ripple vor allem auf einen wachsenden Markt institutioneller Krypto-Investoren in den USA aus.
Zur Krypto-Börse BitvavoQuellen (in englischer Sprache): @bgarlinghouse