XRP vorerst sicher: Ripple-Anwalt weist Beschlagnahmungsgerüchte der Regierung zurück
Bill Morgan, Rechtsberater von Ripple, hat Spekulationen zurückgewiesen, dass die US-Regierung XRP-Token aus den Escrow-Konten des Unternehmens für nationale Reservezwecke beschlagnahmen könnte.
Morgans klare Antwort „Nein, wird sie nicht“ konterte die Behauptungen des Analysten John Squire über eine mögliche Beschlagnahme der XRP-Bestände von Ripple durch die Regierung.
Nein, wird sie nicht. https://t.co/48zQvTBUg9
— bill morgan (@Belisarius2020) 21. Juni 2025Technische Transfermechanismen existieren, stoßen aber an Grenzen
XRPL-Validator „Vet“ skizzierte einen theoretischen Mechanismus, um escrow-gebundene XRP ohne Warten auf geplante Freigaben unter Regierungskontrolle zu transferieren. Der Prozess WÜRDE die Festlegung des regulären Schlüssels der XRP-Escrow-Konten auf eine regierungskontrollierte Adresse beinhalten, was eine vollständige Übertragung durch eine einzige XRPL-Transaktion ermöglicht.
Ripple-Seniorsoftwareingenieur Mayukha Vadari wies jedoch auf erhebliche Einschränkungen dieses Ansatzes hin. „Funktioniert nicht, wenn Sie nur eine teilweise Übertragung wollten – es ist eine Alles-oder-nichts-Lösung“, erklärte Vadari und unterstrich die Unflexibilität des vorgeschlagenen Mechanismus.
Korrekt, jedes Konto könnte nur auf eine Adresse „übertragen“ werden. Aber es gibt viele Konten da draußen, anstelle eines Kontos mit vielen Escrows.
— VET (@Vet_X0) 3. März 2025SEC-Vergleichsprozess läuft weiter
Morgan hat detaillierte Updates zu den SEC-v.-Ripple-Vergleichsverhandlungen geliefert, die mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Ripple am 23. April begannen, gefolgt von SEC-Zustimmung am 8. Mai. Die Parteien haben erfolgreich die gerichtliche Genehmigung erhalten, Berufungen bis zum 16. Juni auszusetzen.
Der Vergleichsprozess ist auf Verfahrensschwierigkeiten gestoßen. Richter Torres wies den ersten gemeinsamen Antrag der Parteien zunächst aufgrund technischer Fehler zurück. Ein zweiter gemeinsamer Antrag, der die Anforderungen von Rule 60 adressierte, wurde am 12. Juni eingereicht, um die ordnungsgemäße gerichtliche Genehmigung der Vergleichsbedingungen zu erhalten.
Der vereinbarte Vergleich reduziert Ripples Geldstrafe auf 50 Millionen US-Dollar und hebt die einstweilige Verfügung gegen XRP (XRP)-Verkäufe auf. Nach Abschluss werden sowohl die Berufung als auch die Gegenberufung fallengelassen, was die mehrjährige Rechtsstreitigkeit beendet.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Beschlagnahme von Kryptowährungsvermögen durch die Regierung typischerweise strafbares Verhalten oder nationale Sicherheitsbedrohungen erfordert. Ripples ziviler SEC-Fall bietet keine Grundlage für Vermögensbeschlagnahme, da der Vergleich kein strafrechtliches Fehlverhalten anerkennt.
Die Escrow-Struktur des Unternehmens, die Marktstabilität durch kontrollierte XRP-Freigaben gewährleisten soll, bleibt während des Vergleichsprozesses intakt.
Ripple hält rund 50 Milliarden XRP in Escrow-Konten und gibt monatlich bis zu 1 Milliarde Token basierend auf Marktbedingungen frei. Dieser systematische Ansatz hat XRP-Märkten und institutionellen Nutzern Vorhersehbarkeit geboten.
Übersetzt von AltC0inX