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Sharplink wird größter öffentlicher ETH-Inhaber mit 462-Millionen-Dollar-Kauf – doch Aktien stürzen ab

Sharplink wird größter öffentlicher ETH-Inhaber mit 462-Millionen-Dollar-Kauf – doch Aktien stürzen ab

Author:
AltC0inX
Published:
2025-06-13 21:32:35

Sharplink Gaming hat einen bedeutenden Schritt in den Kryptobereich gewagt, indem es eine Ethereum-Treasury-Reserve eingerichtet und ETH im Wert von über 462 Millionen US-Dollar erworben hat. Dieser Schritt macht das Unternehmen zum größten öffentlichen Halter von ETH, gleich nach der Ethereum Foundation.

Laut einer Pressemitteilung kaufte Sharplink 176.270,69 ETH zu einem Durchschnittspreis von 2.626 US-Dollar, was insgesamt etwa 462,9 Millionen US-Dollar entspricht. Die Akquisition spiegelt eine große strategische Wende des Unternehmens wider, die Ethereum ins Zentrum seiner digitalen Vermögensreserven stellt.

Sharplinks ETH-Finanzierungsstrategie

Um den Kauf zu finanzieren, beschaffte Sharplink 425 Millionen US-Dollar durch ein Private Placement und weitere 79 Millionen US-Dollar über ein At-The-Market (ATM)-Aktienangebot. Das Unternehmen nutzte den Großteil dieser Mittel, um ETH zu erwerben, was sein starkes Engagement für den Aufbau einer substanziellen Kryptoreserve unterstreicht.

Infolgedessen meldete Sharplink einen Anstieg von 11,9 % an ETH pro Aktie seit dem 2. Juni. Über 95 % des ETH wurden zudem in Staking- und Liquid-Staking-Protokolle investiert, was zur Sicherheit des Ethereum-Netzwerks beiträgt und passive Erträge generiert.

Aktienverfall trotz Ethereum-Engagement

Trotz der optimistischen ETH-Ankündigung erlebte die Sharplink-Aktie (SBET) starke Schwankungen. Laut Google Finance fiel die Aktie am Donnerstag um 12,25 % auf 32,50 US-Dollar und stürzte in den After-Hours-Handel sogar auf bis zu 8 US-Dollar ab.

Bis Freitag erholte sie sich leicht auf 11,05 US-Dollar, was immer noch einem Rückgang von etwa 66 % innerhalb von 24 Stunden entspricht. Dennoch ist die Aktie im letzten Monat um fast 230 % gestiegen und seit Jahresbeginn um 37 %.

Der starke Rückgang folgte auf die Einreichung eines S-3-Registrierungsformulars bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC. Das Dokument skizzierte den möglichen Weiterverkauf von 58,7 Millionen Aktien, die im Rahmen einer früheren Private-Investment-in-Public-Equity (PIPE)-Transaktion ausgegeben wurden, an der über 100 Investoren beteiligt waren.

Dies löste Befürchtungen über eine Verwässerung aus und führte zu einer Verkaufswelle. Als Reaktion darauf erklärte Sharplink-Vorsitzender Joseph Lubin auf X, dass die Einreichung keine aktuellen Verkäufe widerspiegele. Es handele sich lediglich um eine Registrierung von Aktien für den Fall, dass frühere Investoren diese später verkaufen möchten.

Übersetzt von AltC0inX

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